SIOE Deutschland

Racism is the lowest form of human stupidity, but Islamophobia is the height of common sense

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Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Unser Kommentar zu Breivik:

Posted by sioede on July 27, 2011

Was für ein Schwachkopf. Damit ist alles gesagt.

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Bat Ye’or: Europas Anti-Israel-Kurs wird zur Zerstörung Europas führen

Posted by sioede on February 10, 2010

Übersetzung des Artikels  “Europe’s anti-Israel strategy will result in the destruction of Europe itself” auf Robert Spencers “Jihad Watch”

Bat Ye'orBat Ye’or

Bat Ye’or sprach unlängst auf einer internationalen Konferenz an der Hebräischen Universität in Jerusalem über Antisemitismus, Multikulturalismus und ethnische Identität. Ihr Vortrag trug den Titel „Von Europa nach Eurabia“, und ist angesichts des derzeitigen Prozesses gegen Geert Wilders von besonderer Aktualität. Pamela Geller veröffentlichte das vollständige Manuskript auf Atlas Shrugs. Hier einige Höhepunkte daraus:

[…] Eurabia ist nicht Europa, sondern sein Feind. Eurabia repräsentiert weder die Mehrheit der Europäer noch all seine Politiker. Wenn ich von Eurabia spreche, beziehe ich mich auf eine Ideologie, eine Strategie, eine Politik und eine Kultur, deren Inhalte und deren Vorgehensweise exemplarisch durch die Anna Lindh-Stiftung im ägyptischen Alexandria manifestiert wird, die im dortigen schwedischen Konsulat untergebracht ist. Urheber dieser Vision waren in den 1960er Jahren Charles de Gaulle und Haj Amin al-Husseini, der ehemalige Großmufti von Jerusalem, den de Gaulle 1946 schon vor den Nürnberger Prozessen bewahrt hatte. Nach dem Yom-Kippur-Krieg führte dieses Zusammenspiel zu einem Bündnis zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der arabischen Welt, welches aktiv auf allen Ebenen der Europäischen Gemeinschaft, regional und international, mit der gemeinsamen europäischen Außen- und Sicherheitspolitik verknüpft ist. Es zielt auf die Schaffung einer strategischen Euro-Arabischen Front, die Israel gegenüber feindlich eingestellt ist, Arafat und die PLO dagegen unterstützt, und sich somit im Gegensatz zu Amerika befindet. Ohne viel Mühe konnte Frankreich dieses Programm nach dem arabischen Öl-Embargo von 1973 auch auf den Rest Europas übertragen. […]

In den 1970er Jahren verfolgten die EG und die Arabischen Liga zwar unterschiedliche Ansätze aber dennoch die gleichen Ziele in diesem zusammenwachsenden Bündnis. Antisemitismus und Antiamerikanismus gab es schon immer unter den europäischen Linksparteien, bei den Kommunisten, den Nazis und bei den faschistischen Bewegungen, und dies lieferte der arabischen Propaganda günstige Voraussetzungen zu deren Verbreitung. Europa glaubte, dass es dadurch vor arabischem Terrorismus geschützt sei, die Sicherung der Energieversorgung sichergestellt wäre, die Dominanz auf den arabischen Märkten erlangt würde und die arabischen Dschihadisten sich wegen der europäischen Pro-Arafat Haltung sowie der massiven Unterstützung Palästinas zukünftig hauptsächlich gegen Israel und die USA wenden würden, wobei der nunmehr internationalisierte Palästina-Konflikt als ständiger Eiterherd Israel bis zum Verschwinden langsam zu Grunde richten sollte. Dieses Zusammenwirken von Judeophobie und Antiamerikanismus passt gut in die Strategie der euro-arabischen Allianz und ist eine ihrer Säulen. Die andere Säule ist der Krieg gegen Israel, welcher in der Tat nichts anderes ist, als die hinter einer Nebelwand versteckte Islamisierung christlicher Theologie und die Unterminierung westlicher Werte.

Aus ihrer Perspektive sahen die Länder der Arabischen Liga und der Islamischen Konferenz in diesem Bündnis mit Europa ein Mittel zum Zweck, um Europa von Amerika trennen, das westliche Lager zu zersplittern und zu schwächen, Israel zu vernichten, technologisch mit Europa gleichzuziehen und um durch die Mittelmeer-Partnerschaft einen großen europäisch-arabischen, einheitlichen, politischen und wirtschaftlichen Kulturraum zu schaffen. Auf diese Weise, unter Ausnutzung von Multikulturalismus und Masseneinwanderung, könnte der Islam und die arabischen Kultur etabliert werden um die Islamisierung auf dem europäischen Kontinent kraftvoll voranzutreiben. Europa würde durch die Kombination der Auswirkungen von Demographie, terroristischen Druck und der Abhängigkeit von Öl zu einem Vasall der islamischen Welt.

Der Multikulturalismus ist tatsächlich die entscheidende Voraussetzung der strategischen europäisch-arabischen Allianz. Seit 1975 enthalten alle Texte der euro-arabischen Konferenzen und diejenigen der EU die Vereinbarungen zwischen Europa und der arabischen Welt, in der die Bedingungen der arabischen und islamischen Einwanderung nach Europa, die Nicht-Integration der Zuwanderer und die Beibehaltung ihrer Beziehungen zu ihren Heimatländern, die Errichtung kultureller und politischer islamischer Zentren in den europäischen Städten und der Umgang mit Schulunterricht, Publikationen und Medien festgehalten werden. Was die aktuellen Entwicklungen betrifft, so kann man alles schon im Bericht von Luis Maria de Puig von der Europäischen Kommission für Kultur, Wissenschaft und Bildung bei der Europäischen Parlamentarischen Versammlung nachlesen, der von der spanischen sozialistischen Gruppe eingebracht wurde. (November 2002).

Man muss den Kultur-Jihad mit seinem judenfeindlichen, antiamerikanischen und antiwestlichen Charakter unbedingt in den Kontext des Multikulturalismus stellen. Der Multikulturalismus dient als das Instrument zur Untergrabung des abendländischen Gedankenguts mit dem Ziel der Übernahme der islamischen historischen und theologischen Gedankenwelt, zum Beispiel der Leugnung des historischen Jihad mittels einer defensiven Interpretation anstelle des Angriffskrieges, der Leugnung der Dhimmitude sowie der Rechtfertigung des islamischen Terrorismus, und zwar auf der Grundlage einer viktimologischen Wahrnehmung durch die Muslime, die sich einerseits als die immerwährenden Opfer des christlichen Abendlandes betrachten und andererseits als Opfer des Staates Israel womit beides zusammen in einer essenzialistischen Symbiose des Bösen mündet. […]

Gestatten Sie mir hier das Thema Kultur-Jihad im wechselseitigen Zusammenhang mit dem Multikulturalismus noch etwas zu vertiefen. Mit Hilfe des Mythos von Andalusien versucht der Islam seine historische, kulturelle und demographische Legitimität in Europa zu beweisen. Mehrere europäische Staats- und Regierungschefs haben bestätigt, dass der Islam in Europa zu Hause sei und dass die europäische Kultur im Islam verwurzelt wäre. So kann der Islam nach eigenem Selbstverständnis sowohl den Anspruch auf Multikulturalität im Bildungssystem begründen – der Obin Bericht für Frankreich (2004) macht das klar deutlich – als auch die Einführung der Prinzipien der Scharia in die europäische Rechtsordnung und in den Kulturbereich sowie die Einführung der islamischen Bräuche und der politischen Verhaltensregeln fordern, alles unter dem Deckmantel des Multikulturalismus.

Für die muslimischen Führer war der Multikulturalismus in Europa die Grundvoraussetzung um die euro-arabischen Vereinbarungen zur Reglementierung der Einwanderung umzusetzen, denn er erlaubt es den muslimischen Migranten sich nicht zu integrieren und sie „vor den Verirrungen, den Sitten und dem Denken der Nicht-Muslime“ zu schützen, so wie das von Mohammed al-Tohami auf der zweiten Islamischen Konferenz in Lahore im Februar 1974 forderte. Multikulturalismus befördert somit die Existenz von Parallelgesellschaften die sich niemals integrieren werden, also die Wiederauferstehung osmanischer „Millets“, d.h. die Rahmenbedingungen der islamischen Besiedlung nach der Eroberung der nichtmuslimischen Völker. Multikulturalismus und Nationalismus sind gegensätzliche Konzepte. Der heutige Kampf gegen die europäischen Nationalismen im innereuropäischen Kontext zur Einheit Europas erlaubt es, aufgrund dieser beiden Behauptungen Millionen von muslimischen Einwanderern ihre Kultur nach Europa zu importieren und gleichberechtigt zu etablieren: der andalusische Mythos und der islamische Ursprung europäischer Kultur.

Was Israel betrifft, so zielt der Kultur-Jihad in der westlichen Wissenschaft darauf ab, Israel durch Palästina zu ersetzen, und zwar sowohl auf kultureller als auch auf theologischer Ebene. Es dreht sich dabei um ein paar Hauptanliegen: die Nichtexistenz des Judäo-Christentums, die Islamisierung der christlichen Theologie durch den Moslem Jesus, der Rückkehr zu einer christlichen Ersatztheologie in der Palästina Israel ersetzt, die Kreuzigung Palästinas durch ein mittels Blut und Sünde entstandenes Israel, die Übertragung der jüdischen Geschichte auf die Palästinenser und die Nazifizierung Israels. […]

Abschließend möchte ich noch sagen, dass sich der neue Antisemitismus auf der geostrategischen Ebene als euro-arabischer Krieg gegen Israel wiederfindet. Seine Thesen sind Teil der klassischen europäischen Judeophobie, eingebettet nunmehr im Kontext der Ideologie des islamischen Jihad. Deshalb trägt die neue Judeophobie die Zerstörung des Westens in sich; die Zerstörung seiner Institutionen, seiner Kultur und seiner Seele.

Übersetzung Conny Axel Meier, BPE

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Islam braucht keine «Reform», sondern «geregelte Insolvenz»

Posted by sioede on February 4, 2010

Zitate aus dem u.s. Artikel:  “Es ist Zeit für Häretiker, die Allmacht des Korans zu bestreiten und eine neue Geisteshaltung einzuführen. Diesen Prozess nenne ich nicht «Reform», sondern «geregelte Insolvenz». Erst wenn sich muslimische Kultur innerlich von diesem Buch löst, kann sie einen Neuanfang wagen.”

“Den Reformern fehlen die letzte Konsequenz und der Mut, dafür zu plädieren, den Koran politisch zu neutralisieren und aus dem politischen Diskurs zu verbannen.”

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/vom_glauben_zum_wissen_1.4098827.html

Vom Glauben zum Wissen

Wie findet der Islam zur Moderne? Bis heute sind Versuche von religiösen Reformen am Fels der Orthodoxie gescheitert

Indonesische Musliminnen verdecken bei einer Strasseninspektion ihr Gesicht. (Bild: Reuters)

Wie die Schweizer Abstimmung über die Minarette mit zeigt, wird der Islam in weiten Teilen Europas nicht nur als Religion, sondern als politische Ideologie wahrgenommen, deren ungebrochener Herrschaftsanspruch sich auf den Koran stützt. Versuche von Reformen sind an der Allmacht des heiligen Buches gescheitert.

Hamed Abdel-Samad

Seit Generationen empfindet die islamische Welt ein Gefühl der Ohnmacht und der Demütigung gegenüber Europa. Als Napoleon im Jahre 1798 mit seiner Flotte in Alexandrien anlegte, gab es eine asymmetrische Begegnung zwischen einer technisch überlegenen europäischen Macht und einer in der Tradition verhafteten islamischen Kultur. Erst das Auftauchen des «Anderen» machte die Muslime auf die eigene Schwäche und Rückständigkeit aufmerksam. Danach folgten traumatische Erfahrungen mit Kolonialismus, Ausbeutung und Unterdrückung, die im Kollektivgedächtnis aller Muslime fest eingraviert sind. Das Ergebnis davon war eine «anthropologische Wunde», wie es der syrische Philosoph Georg Tarabishi nennt; eine chronische Kränkung, die bis heute andauert.

Das Feld der Orthodoxie

Trotz wiederholten Modernisierungsversuchen schaffte es die islamische Welt nicht, den Anschluss an Europa zu finden, da sie sich mit dem Geist der Moderne weder versöhnen konnte noch wollte. Hadatha, der arabische Begriff für Moderne, der aus dem 19. Jahrhundert stammt, impliziert den Beginn eines neuen Zeitalters. Er ist sprachlich verwandt mit dem Begriff muhdatha, «etwas Neues», was im orthodoxen Islam sehr negativ gesehen wird. Der Prophet Mohammed soll gesagt haben: «Jedes muhdatha ist eine Erfindung, und jede Erfindung führt zur Verwirrung, und jede Verwirrung landet in der Hölle.» Vergleicht man den arabischen mit dem japanischen Begriff für Moderne, sieht man den Unterschied in der Geisteshaltung gegenüber dem Neuen. Der japanische Begriff, der ebenfalls Ende des 19. Jahrhunderts entstand, lautet bunmei kaika, «Öffnung der Zivilisation».

Schon im «goldenen Zeitalter» des Islam, als arabische Wissenschaft und Philosophie florierten, gab es eine heftige Auseinandersetzung zwischen rationalem Denken und buchstabentreuer Lebensweise, die mit dem Sieg der Traditionalisten, für die Kontinuität wichtiger war als Erneuerung, endete. Seitdem gab es in der muslimischen Welt keinen Prozess mehr, den man Reform nennen könnte, sondern nur kurze, gutgemeinte Erneuerungswellen, die immer am Fels der Orthodoxie brachen. Es waren kleine vereinzelte Flüsse, die im Sand verliefen und es nie schafften, sich zu einem grossen Strom zu entwickeln, der alles mit sich reissen und einen unumkehrbaren Prozess namens Aufklärung in Gang setzen konnte.

Auch die europäischen Kolonialmächte waren an einer Modernisierung der von ihnen besetzten islamischen Länder kaum interessiert. Durch ihr aggressives und arrogantes Auftreten konnten sie nicht als Vorbild für Muslime dienen. Aber auch Jahrzehnte nach Ende des Kolonialismus gilt vielen in der islamischen Welt eine umfassende Modernisierung als Erniedrigung gegenüber dem Westen. Sicherlich spielt die Machtpolitik des Westens eine wichtige Rolle für diese Wahrnehmung. Auch die vielen ungelösten Konflikte in der islamischen Welt von Tschetschenien bis zum Nahen Osten sind nicht ausser acht zu lassen.

Dennoch sehe ich entscheidendere Gründe für das chronische Beleidigtsein der Muslime. Im Kern ist ihr Selbstbild dafür verantwortlich. Die Muslime sehen sich immer noch als Träger einer Hochkultur und können sich nicht damit abfinden, dass sie die führende Rolle in der Welt längst verloren haben. «Der Islam hat den Machtverlust nicht verkraftet», so bringt es der tunesisch-französische Schriftsteller Abdelwahab Meddeb auf den Punkt. Eine archaische Kultur der Ehre und des Widerstandes verhindert deshalb eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Westen, den man immer noch als Feind betrachtet.

Unter diesem Ressentiment isolieren sich weite Teile der islamischen Welt und verbarrikadieren sich hinter einer defensiven, exklusiven und reaktionären Identität. Ihre technologisch-materielle Unterlegenheit versuchen die Muslime durch eine moralische Überlegenheit gegenüber dem Westen auszugleichen. Die Isolation und das chronische Misstrauen führen dazu, dass jede Äusserung und jede Geste, die aus dem Westen kommt, entweder falsch oder überinterpretiert wird. Auch Kritik wird deshalb oft als Kriegserklärung verstanden. Die Geschichte wird als Kontinuum gelesen, und so sieht man die Mohammed-Karikaturen, die Papst-Rede in Regensburg und die Schweizer Minarettinitiative als Fortsetzung einer historischen westlichen Feindseligkeit gegenüber dem Islam, die man aus den Kreuzzügen und aus der Kolonialgeschichte zu kennen meint.

Die Wut und die Empörung haben aber andere Gründe. In den meisten islamischen Ländern sind die Menschen mit der wirtschaftlichen und politischen Lage höchst unzufrieden und dabei unfähig, die Probleme aus eigener Kraft zu lösen. Sowohl die Machthaber als auch die Bevölkerung suchen deshalb nach Sündenböcken für das eigene Elend. Politisch gesteuerte Proteste und Wutausbrüche gegen Dänemark, Deutschland oder die USA schaffen ein willkommenes Ventil. Dabei ist die Verkrampfung auch darauf zurückzuführen, dass im Laufe der Jahrhunderte keine Alternative zur Religion als identitätsstiftendem Element entwickelt wurde. Alle aus dem Westen importierten Systeme scheiterten, weil man wohl deren Instrumente, aber nicht den Geist dahinter nutzte. Deshalb meint man, den eigenen Glauben als letzten Anker bedingungslos verteidigen zu müssen.

Zeit für Häretiker

Auch die sogenannten Islam-Reformer waren über ein Jahrhundert lang nicht imstande, die nötigen Reformen durchzusetzen. Ihre Bestrebungen beschränken sich meist darauf, die Fassade eines Hauses, das im Begriff ist, in sich zusammenzufallen, mit neuer Farbe zu streichen. Die Unantastbarkeit der Religion stand den Reformern immer im Weg und liess ihre Bemühungen im Sande verlaufen. Kommt hinzu, dass sie wie die religiösen Fundamentalisten selbst vom Text des Korans besessen sind. Während die Terroristen darin Rechtfertigung für Gewalt suchen und finden, stöbern Liberale nach friedfertigen Passagen, die das Zusammenleben ermöglichen. Beide stärken damit die Autorität eines Buches, das für die Bedürfnisse einer vormodernen Gemeinde im 7. Jahrhundert entstanden war und im 21. Jahrhundert historisiert gehört. Den Reformern fehlen die letzte Konsequenz und der Mut, dafür zu plädieren, den Koran politisch zu neutralisieren und aus dem politischen Diskurs zu verbannen.

Für eine zeitgemässe Interpretation des Korans und eine Annäherung an die Moderne sprechen sich die Reformer aus und betonen im gleichen Atemzug, die eigene Tradition und kulturelle Eigenständigkeit nicht opfern zu dürfen. Ebendies tat auch Usama bin Ladin. Er löste sich von der überkommenen Interpretation des Korans, die eine Rebellion gegen den Herrscher verbietet. Durch seine Auslegung des Korans gelang es ihm, den jihad zu privatisieren und den Massenmord an Zivilisten zu rechtfertigen. Auch er nährt sich an der Moderne und bedient sich modernster westlicher Technik, ohne sich das aufgeklärte Gedankengut, das in dieser steckt, zu eigen zu machen.

Ich halte die Versöhnung des Islam mit dem Atheismus für die letzte bleibende Chance. Es ist Zeit für Häretiker, die Allmacht des Korans zu bestreiten und eine neue Geisteshaltung einzuführen. Diesen Prozess nenne ich nicht «Reform», sondern «geregelte Insolvenz». Erst wenn sich muslimische Kultur innerlich von diesem Buch löst, kann sie einen Neuanfang wagen. Insolvenz bedeutet, dass sich die muslimische Kultur von manchen schweren Koffern trennen muss, will sie den Weg in die Zukunft beschreiten. Sie muss sich von vielen Bildern verabschieden, insbesondere aber vom Bild eines erhabenen, unberechenbaren Gottes, der nur diktiert, aber nicht verhandelt. Dieses schadet der muslimischen Welt sehr und leistet einen erheblichen Beitrag zur Festigung der Macht von Tyrannen. Die gängige Geschlechter-Apartheid wiederum hemmt die Kreativität und schnürt die schöpferische Kraft der Hälfte der Gesellschaft ab.

Feindbilder haben die Opferrolle bei Muslimen zementiert und sie immer wieder daran gehindert, die Lösung der eigenen Probleme selbst in die Hand zu nehmen. Es gilt, das Selbstbild zu überdenken und nach Antworten jenseits von Wutausbrüchen und Verschwörungstheorien zu suchen. Europa seinerseits sollte seine unheiligen Allianzen mit den Diktatoren des Nahen Ostens beenden und nach neuen Verbündeten suchen. Islamkritik sollte von den Europäern ohne Rücksicht auf fundamentalistische Bedrohungen und ohne politisch korrekte Denkfaulheit vorangetrieben werden. Diese Kritik darf hart sein, sollte jedoch ohne Polemik und Ressentiment daherkommen. Und wenn den Muslimen diese Kritik von aussen unerträglich erscheint, sollten sie das Heft in die Hand nehmen und diese Kritik selbst üben.

Hamed Abdel-Samad, 1972 in Giza, Ägypten, geboren, ist Politikwissenschafter und Historiker an der Universität München und Verfasser des autobiografischen Buches «Mein Abschied vom Himmel. Aus dem Leben eines Muslims in Deutschland» (2009, Fackelträger-Verlag). Seine Missbrauchs- und Ablösungsgeschichte wurde zuerst in Ägypten veröffentlicht, wo sie eine breite und kontroverse Debatte auslöste.

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EuroMed – Ein weiterer Schritt Richtung EURABIA

Posted by sioede on January 15, 2010

http://europenews.dk/de/node/28976

EuroMed kommt. 14 Tage Zeit um dagegen zu protestieren!

Von Henrik R Clausen 14 Januar 2010

Die Europäische-Mittelmeer-Partnerschaft, auch bekannt als EuroMed, blieb 15 Jahre lang unter dem Radarschirm verborgen. Als sie im Jahr 2008  eine öffentliche Diskussion verursachte, wurde sie umbenannt in “Union für das Mittelmeer”, und wurde still und leise weiter fortgeführt.

Man hat zwischenzeitlich nicht viel davon gehört, aber jetzt hat EuropeNews die sensationelle Nachricht erhalten: Sie wird derzeit zusammengestellt – und wir haben ein Fenster von nur 14 Tagen um dagegen zu protestieren.

Die Nachrichten wurden diskret in dieser ANSAmed Nachricht versteckt:

MED UNION: Der Jordanier MASADEH wird zum Generalsekretär ernannt

Zitat:

Ahmad Khalaf Masadeh, jordanische Botschafter in Brüssel, wurde heute zum Generalsekretär der Mittelmeer-Union ernannt.

Es ist bemerkenswert, dass der Botschafter einer nicht-demokratischen Nation an die Spitze der Union gewählt wurde. Man sollte nun nicht davon ausgehen, dass sich die Europäische Union, die von einer nicht gewählten Kommission und einem nicht gewählten Präsidenten regiert wird, allzu viel Sorge um solche Details machen sollte.

Da aber 16 der Nicht-EU-Staaten der Mittelmeer-Union menschenwürdige Demokratien (Israel, Kroatien) sind, so wie es auch eher zweifelhafte Demokratien (Albanien, Bosnien, Türkei) gibt, scheint es angebracht, einen Vertreter aus einem demokratischen Land zu benennen, um als Kopf der Union zu dienen.

Es gibt noch mehr bemerkenswerte Passagen in diesem Dokument.

Zitat:

Es wird morgen eine Erklärung unter den 42 Außenministern der Länder in Umlauf gebracht, eine Mittelmeer-Union zu bilden, mit etwaigen Kommentaren, die innerhalb einer Frist von 15 Tagen erfolgen können. Mit Ausnahme einer überraschenden Opposition, wird die heutige Ernennung endgültig durch ein Verfahren der stillschweigenden Zustimmung genehmigt werden.

Da haben wir es – vollendeter Tarnkappen-Modus. Wenn nicht jemand laut protestiert, wird dies so durchgehen. Um nun einen angemessene Protest zum Ausdruck zu bringen, muss man wissen, um was geht, und die Politiker in den Demokratien müssen wissen, ob sie eine  öffentliche Unterstützung dieses Protests haben, oder nicht. Da nichts davon der Fall ist, werden keine Proteste erwartet, und das Projekt wird fortgesetzt werden.

Weitere “Geschichtsschreibung” durch “stillschweigende Zustimmung” ist kein ehrenvoller Weg, wie die Dinge in einer Demokratie laufen sollten. Entweder Sie haben die Demokratie, die Herrschaft des Volkes, wo alle wichtigen Entscheidungen über die Öffentlichkeit gehen, nicht auf stillschweigender Zustimmung beruhen. Alternativ sollten Sie aufhören Demokratie zu heucheln und erklären, dass die EU in Wirklichkeit eine Oligarchie ist. Das wäre zumindest ehrlich.

Was genau ist das Projekt?
Von der EuroMed Website:

  • Wirtschaftliche und finanzielle Partnerschaft, einschließlich der schrittweisen Schaffung einer Freihandelszone zur Förderung der gemeinsamen wirtschaftlichen Chancen durch eine nachhaltige und ausgewogene soziale und wirtschaftliche Entwicklung.
  • Soziale, kulturelle und menschliche Partnerschaft zur Förderung der Verständigung und des interkulturellen Dialogs zwischen den Kulturen, Religionen und Menschen, und zur Erleichterung des Austauschs zwischen den Zivilgesellschaften und den Bürgern, insbesondere Frauen und junge Menschen.

Klingt niedlich, nicht wahr? Aber es leidet genau an der Abstraktion, in die man so gut wie alles hinein interpretieren kann. Um herauszufinden, was vor sich geht und wie die Perspektiven sind, sollte man sich vielleicht die EuroMedUniversität in Slowenien genauer anschauen.

Man könnte auch die Anna Lindh-Stiftung befragen oder ihr Strategiepapier studieren, um dies herauszufinden.

Oder man könnte bei der Allianz der Zivilisationen eine Stellungnahme einholen.

Auf der AOC-Homepage prangt derzeit ein Bild des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan, dem aktuellen Empfänger des “King Faisal International Prize”, der ihm ausdrücklich wegen “seiner Verdienste um den Islam” verliehen wurde. Bericht darüber auf JihadWatch.

Die Beteiligung von Personen und Regierungen, wie diese, die ebenso offen warme Beziehungen zu dem brutalen iranischen Regime unterhalten, wäre an sich Grund genug, auf unbestimmte Zeit EuroMed auszusetzen.

Abgesehen vom King Faisal International Prize, wird all dies von unseren Steuergeldern bezahlt, weit entfernt von öffentlicher Prüfung und Diskussion. Wir sollten unseren Politikern nicht erlauben, sich an einem Projekt wie diesem zu beteiligen, das hinter verschlossenen Türen und mit weiten und unklaren Perspektiven entwickelt wurde. Ein Projekt, welches auf naive Weise eine Ausbeutung durch nicht-demokratische Mitgliedstaaten und religiöse Fanatiker gleichermaßen zulässt.

Was ist der Unterschied zwischen EuroMed und der Mittelmeer Union?
Ein Zitat der Europäischen Kommission:

Unter Beibehaltung der Besitzstandswahrung von seinem Vorgänger, bietet der Barcelona-Prozess eine ausgewogenere Staatsführung, erhöhte Transparenz gegenüber seinen Bürgern und eine Verpflichtung zu konkreten, regionalen und transnationalen Projekten.

Mit anderen Worten, nichts von Bedeutung.

Die Namensänderung soll die Transparenz erhöhen, aber in Wirklichkeit ist das bloße Augenwischerei für die Presse und um die Öffentlichkeit zu verwirren. Man erhält nicht auf magische Art und Weise eine erhöhte Transparenz, indem man ein bestimmtes Wort spricht. Um eine echte Transparenz zu erreichen, benötigt man kritische Hinterfragung und öffentliche Debatte.

Es war eine implizite Annahme, als der französische Präsident Sarkozy begann seine Union für den Mittelmeerraum aufzubauen, Sarkozys Vorschlag für Mittelmeer-Block falls dies Wellen schlagen würde, es eine andere Initiative gäbe, die vorgaukelt, man hätte die Bedenken hinsichtlich der ursprünglichen Europa-Mittelmeer ernst genommen, so dass diese ersetzt wurde durch einen weniger ehrgeizigen und weniger gefährlichen “Club Med”. Dies ist nachweislich falsch.

Die Verwirrung aber klappte ganz gut. Es wurde immer unklarer für Journalisten und Bürger, welcher Art Sarkozys Projekt war, welche Art von Fortschritt stattfinden würde, und ob dies  Sinn machte. Die letzte bedeutenden Presseberichte gehen davon aus, dass das Projekt Sarkozys, die Union für das Mittelmeer, nur ins Stocken geraten sei, also nichts zu befürchten sei. In Wirklichkeit diente sein “Club Med” dazu, die Tatsache, dass die EuroMed weiter voran schreitet, zu verschleiern.

So sind wir zu Zeugen mehrerer Rechtsakte der Täuschung geworden. Dies ist an sich nicht illegal oder strafbar, es zeigt nur eine tiefe Verachtung gegenüber dem Geist der Demokratie. Wir sollten nicht allzu überrascht sein, denn Sarkozy vollführte eine ähnliche Fingerfertigkeit beim Verfassungsvertrag, der jetzt zum Lissabon-Vertrag wurde, nachdem er in französischen und niederländischen Referenden abgelehnt worden war.

Sarkozy hatte den Wählern ursprünglich versprochen,  dass der Verfassungsvertrag durch einen “Mini-Vertrag” ersetzt würde, ein Konzept, von dem Journalisten und Bürger annahmen, dass ihre Bedenken, die zur Ablehnung durch das Volk geführt hatten, angekommen waren.

Der neue Vertrag jedoch, erwies sich als wortreicher als der Abgelehnte. Sarkozy hielt sein Versprechen durch einen einfachen Trick: er setzte die überarbeitete Version in einer kleineren Schriftgröße, so dass sie auf weniger Seiten gedruckt werden konnte. Ein solches Verhalten unserer vertrauenswürdigen Politiker lässt uns sprachlos zurück, die Demokratie selbst zu beschädigen durch die Verachtung unserer eigenen Führer. Mehr dazu (ein sehr interessantes Thema für sich) in Von der Verfassung zum Lissabon Vertrag.

Diese Praxis der Täuschung allein ist Grund genug für die Bürger Europas EuroMed, inzwischen umbenannt in Union für das Mittelmeer, zu verwerfen. Es ist ein Projekt, das nicht der öffentlich einer Prüfung unterzogen wurde, konzipiert man verstanden hatte, dass der Islamismus eine Bedrohung für die freie Welt ist, und auf blinden und naiven Annahmen und dem guten Willen aller Beteiligten beruht. Dies ist nicht praktikabel und auch gefährlich in der aktuellen politischen Situation.

Es muss viel mehr erforscht und diskutiert werden über EuroMed, seine Folgen für Europa, für die Zuwanderung und die Entwicklung von Eurabia. Letzteres war für lange Zeit fast eine Verschwörungs-Theorie erstellt von der Historikerin Bat Ye’or. Doch wenn man die Punkte verbindet und  die Nachrichten verfolgt, erkennt man, dass ihre Umsetzung in vollem Gange ist, sowohl formell als auch informell. Sie hatte vom ersten Tag an Recht.

Gerade jetzt müssen wir auf die Bremse gehen bei der Gründung der EuroMed Institutionen. Sie können helfen, das zu tun, indem sie sich an Zeitungen oder sogar direkt an den Außenminister Ihres Landes wenden und die sofortige Einstellung dieses heimlichen Projektes fordern. Der Zeitpunkt ist jetzt gekommen. Wir haben 14 Tage Zeit.

UPDATE: Zitat von Bat Ye’or
Ich empfehle Ihnen, die Europäer zu warnen, dass ihre Führer politische Entscheidungen treffen, ohne eine öffentlichen Stellungnahmen zu den  Angelegenheiten einzuholen, was ihre Zukunft völlig verändern wird, und zwar nicht zu ihrem Vorteil. Die Europäer sollten zu  Fragen über Außenpolitik und Einwanderung konsultiert werden.

Sie sollten nicht zulassen, dass eine kleine Gruppe von Menschen, ihre Angelegenheiten hinter ihrem Rücken verwaltet, wie sie es für die gesamte Einwanderungs- und Mittelmeerpolitik seit 1973 getan haben,  wie europäische, arabischen und amerikanische Quellen bestätigen. Die Medien sollten offen sein für Debatten und sollten nicht kontrolliert werden von Netzwerken die von der Organisation der Islamischen Konferenz Fatawas  gesteuert werden. Das geschieht jetzt. Mehr und mehr internationale Politik wird durch internationale Netze gesteuert, gekoppelt an UN-Organisationen, die die demokratischen Institutionen schwächen.


PS:
Ich entschuldige mich bei Pamela Geller von Atlas Shrugs. Sie schrieb am 27. Dezember 2009, dass EuroMed – mit Wirkung vom 1. Januar 2010 in Kraft getreten war. Ich fand das dies nicht belegt worden sei und protestierte. Obwohl es zu diesem Zeitpunkt nicht ganz klar war, lag Pamela grundsätzlich richtig. Sie hat mehr über das Thema geschrieben und seitdem auch umfangreiche neuere Forschungsergebnisse beigefügt.


Übersetzung: LIZ/Die Gruene Pest
Original: Here comes EuroMed: 14 days left to protest!

Posted January 14th, 2010 by hrc

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Attentat Westergaard: Radikaler Islam auf dem Vormarsch (Tagesspiegel)

Posted by sioede on January 8, 2010

Tagesspiegel : Und es gibt ihn doch – den Islam!

Spätestens nach dem vereitelten Attentat auf den Zeichner der Mohammed-Karikaturen, Kurt Westergaard, sollte den Europäern ein Licht aufgehen: Der radikale Islam ist auf dem Vormarsch.
Nach dem erfolglosen Klimagipfel in Kopenhagen will die dänische Hafenstadt nicht zur Ruhe kommen. Am Heiligabend waren 760 Wohnungen von Einbrechern verwüstet und ausgeraubt worden. Meine war eine davon. Aber das betrübte die lockere Stimmung kaum. Skaet er skaet, passiert ist passiert, kommentierte mein dänischer Nachbar, der auch beraubt wurde, die Ereignisse gelassen. Doch pünktlich zum neuen Jahr wurde die Stadt durch das vereitelte Attentat auf den 74-jährigen Karikaturisten Kurt Westergaard erschüttert. Mehr als vier Jahre nach den umstrittenen Mohammed-Karikaturen wollte ein 28-jähriger Somali mit Axt und Messer Rache üben.

Das Attentat erinnerte mich erneut an den Weihnachtsabend, aber diesmal nicht an die Raubserie, sondern an ein anderes vereiteltes Attentat – das auf ein amerikanisches Passagierflugzeug. Auch da war der Paradieskandidat ein Muslim mit schwarzafrikanischem Hintergrund.

Oft wird behauptet, der Westen gestalte die Globalisierung, die Asiaten gingen damit kreativ um, die Muslime seien reaktionär und die Afrikaner passiv. Wie schaut es nun mit denen aus, die Afrikaner und Muslime zugleich sind? Wie passiv sind sie? Über die Scharia in Nigeria, den Bürgerkrieg in Somalia und Darfur will ich gar nicht sprechen.

Ungeachtet dessen wird der afrikanische Islam nicht selten als Beweis für die Heterogenität und Anpassungsfähigkeit des Islam gepriesen. Er galt lange als Argument, dass es „den einen Islam“ nicht gibt. Selbstverständlich ist der Islam vielfältig in seinen Strömungen und Ausprägungen, und natürlich kann niemand behaupten, dass über eine Milliarde Muslime zwischen Indonesien und Marokko eine gleichgeschaltete Masse bilden – und dennoch kann man von einem Islam sprechen. Denn die Unterschiede mögen für Theologen, Ethnologen und Kunsthistoriker von Interesse sein, politisch gesehen sind sie ziemlich irrelevant. Wenn wir vom Islam reden, meinen wir nicht volkstümliche Erscheinungsbilder, sondern meist die politische Ideologie und die Geisteshaltung, die dem Glaubenssystem Islam entspringen. Es geht um den Islam, der den Westen als eine feindselige gleichgeschaltete Masse sieht und sich davon in jeder Form abgrenzt.

„Ich bin sicher, dass sich die gesamte somalische Gemeinschaft in Dänemark gegen diesen Anschlag auf Westergaard wendet“, sagte der Sprecher der Gemeinschaft, Mohammed Gelle; eine ziemlich gewagte Behauptung, wenn man bedenkt, dass 16 000 Somali in Dänemark leben. Aber es ist keine überraschende Stellungnahme für jemanden, der den Islam „eine Religion des Friedens“ nennt.

Wenn Muslime selbst vom Islam reden, im Zusammenhang etwa mit der Einführung von Islamunterricht an europäischen Schulen oder der Beantragung des Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, dürfen sie von einem einzigen Islam reden. Wenn Muslime von der „Religion des Friedens“ sprechen, sagen sie nicht, welchen Islam sie meinen. Wenn aber Islamkritik auftaucht, kommt ein Taschenspielertrick, um die Kritik abzuwürgen: Von welchem Islam reden Sie überhaupt?

Von welchem Alkohol reden wir, wenn wir sagen: „Viel Alkohol schadet der Gesundheit“? Ja, Alkohol wird zur Herstellung von Medizin oder zum Kochen verwendet, doch um diese Funktionen geht es nicht, wenn wir von den sozialen Auswirkungen des Alkohols sprechen. Ja, es gibt viele Sorten von Alkohol mit unterschiedlichen Wirkungen. Auf die Menge kommt es an, und genauso verhält es sich mit dem Islam. Hochprozentiger Islam in großen Mengen schadet dem Zusammenleben und hemmt die Integration, denn dieser Islam teilt die Welt in Freund und Feind, Gläubige und Ungläubige ein und duldet keine Identitäten neben sich. Es geht nicht um Muslime, die die spirituelle Seite des Islam betonen, sondern um diejenigen, die in jeder Alltagssituation zur Flasche der Dogmen greifen.

Drei Tage vor dem Attentat auf Westergaard saß ich im Büro von Flemming Rose, Kulturredakteur der dänischen Zeitung „Jyllands Posten“ und Urheber der Idee der Mohammed-Karikaturen. Die Karikaturen waren nicht Thema unseres Gesprächs. Ich erzählte ihm von einem auffälligen Phänomen, das meine Aufmerksamkeit weckte: Es ging um zahlreiche somalische Frauen, die voller Stolz mit ihren Kopftüchern in Kopenhagen herumlaufen. Das Muslimsein, das ihre afrikanische Identität offenbar annulliert hatte, scheint für sie die einzige Quelle des Selbstbewusstseins zu sein.

Häufig beklagen Afrikaner in Europa zunehmende Diskriminierung, nicht nur durch Autochthone, sondern auch durch Menschen mit Migrationshintergrund. Wenn sie sich aber zum Islam bekennen, steigen sie aus ihrer Sicht sozial auf, denn die Rasse wird damit durch die Religion ersetzt – und plötzlich werden sie als Brüder und Schwestern anerkannt. Manche übertreiben auch und entscheiden sich für den Terror als Kommunikationsstrategie, um ihre Zugehörigkeit zur Umma zu betonen, so wie der nigerianische und der somalische Attentäter.

Es ist keine Frage von Zentrum und Peripherie mehr. Egal ob in Kairo, Karatschi, Lagos, Jakarta, Berlin oder Kopenhagen: Der radikale Islam ist auf dem Vormarsch. Es geht nicht um das, was im Koran steht, sondern um die Haltung der meisten Muslime zu diesem Buch als dem letzten Wort Gottes und als ein Orakel, das man zu allem befragt. Alkohol ist nicht von Natur aus böse, er steigert nur die Stimmung, die bereits vorhanden ist, macht die Passiven passiver und die Aggressiven aggressiver. Und die Stimmung in der islamischen Welt scheint gegenwärtig mies zu sein. Diese islamische Welt ist aber nicht mehr die ferne exotische Welt hinter dem Meer. Sondern Muslime leben hier in Europa, haben Ansprüche und wollen sichtbarer werden. All das ist in Ordnung, aber zu welchen Konditionen?

Wie will Europa mit Menschen zusammenleben, die nicht dabei waren, als die Europäer die Regeln des Zusammenlebens festgelegt haben, und sich nicht verpflichtet fühlen, diese mitzutragen? Sagen wir skaet er skaet? Wird erneut die Rede von Einzeltätern sein, die den Islam entführt haben? Diskutieren wir weiter über die Heterogenität des Islam, bis die Debatte, wie immer, im Sand verläuft? Oder wird man endlich mit Muslimen über die Regeln des Zusammenlebens deutlicher und mutiger verhandeln müssen? Für mich hat nur ein „Islam Light“ in Europa eine Zukunft: Islam ohne Scharia, ohne Dschihad, ohne Geschlechter-Apartheid, ohne Missionierung und ohne Anspruchsmentalität.

Das berühmte Zitat des Rechtsphilosophen Ernst-Wolfgang Böckenförde „Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann“ wird gerne durch religiöse Institutionen so verstanden, als seien die Religionen die einzigen Lieferanten dieser Voraussetzungen als Erzeuger von Moral und Solidarität. Ich dagegen interpretiere Böckenfördes These so, dass jede Demokratie nicht nur von den Gesetzen, sondern auch von der Geisteshaltung der Menschen lebt, die diese Gesetze hervorgebracht haben. Viele zugewanderte Muslime in Europa befinden sich außerhalb dieses Konsenses, da sie die europäischen Erfahrungen, die diese Geisteshaltung zustande brachten, nie teilten. Sie halten ihre eigene Geisteshaltung für höher und moralischer. Auch darüber muss verhandelt werden.

Der Autor ist Politikwissenschaftler und Historiker an der Universität München und Autor des Buches „Mein Abschied vom Himmel. Aus dem Leben eines Muslims in Deutschland“ (Fackelträger).

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 05.01.2010)

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Ex Muslime in UK gegen Minarette

Posted by sioede on December 18, 2009

England hat schon einen Rat der Ex Muslime gebildet, die allesamt in offizieller Lebensgefahr schweben, da sienack dem Koran eine Totsünde begangen haben: Apostasie

CEMB second Annual General Meeting held on December 13

December 17, 2009

The Council of Ex-Muslims of Britain held its second Annual General Meeting on 13 December 2009 in London.

The AGM unanimously adopted a statement expressing the organisation’s concern over the Swiss vote to ban minarets. The statement said:

‘Far-right proposals to ban minarets are divisive, reactionary and in line with the ‘Clash of Civilisations’ agenda, which hands over ‘Muslims’ or those labelled as such to the political Islamic movement and denies the universality of the demand to live a life worthy of the 21st century.

 ‘Believing in Islam or any religion for that matter is not a crime. Neither is it a crime to have minarets in mosques. What are crimes, however, are groups or individuals using religion to threaten people to death, intimidate them, violate their rights, and discriminate against them. Society has to address these crimes and prosecute those who threaten or terrorise people – not ban minarets!

 ‘Political Islam is a political phenomenon that demands a political response. This response must include targeting the discrimination, abuse and criminal acts that take place against children in Islamic schools, against citizens in Sharia councils and tribunals, against apostates and freethinkers, gays and women who are killed in the name of honour…’

 ‘The Enlightenment didn’t ban church towers in order to successfully push Christianity into the private sphere. The same must be done with political Islam.’

The AGM unanimously adopted several motions calling for:

 * ‘the immediate release of all those imprisoned for ‘apostasy’; a cancellation of laws wherever they exist that punish the right and freedom to renounce or criticise Islam; and an abolition of the death penalty,’

 * ‘the unconditional right to asylum for apostates given that apostasy is punishable by death under Sharia law,’ and

 * ‘an end to the use and implementation of Sharia law in Britain and everywhere and the promotion of universal rights and secularism.’

 Moreover, the AGM reiterated its support of the One Law for All Campaign and the newly founded International Bureau for Laïcite’s Charter for Secularism.

 The AGM also adopted the organisation’s constitution and annual and financial reports. Furthermore, it thanked Maryam Namazie for her work as Spokesperson of the organisation.

 At the meeting, eleven people were elected to the CEMB’s Management Committee: Asad Abbas, Syed Jahiz, Jalil Jalili, Rony Miah, Reza Moradi, Fariborz Pooya, Hassan Radwan, Faranak Rezaie, Kamran Sheikh, Hypatia Theon, and Zia Zaffar. Fariborz Pooya was elected Chair; Asad Abbas, Secretary and Zia Zaffar, Treasurer.

 To view the CEMB’s annual report, background information on Management Committee Members or our full statement on the Swiss vote to ban minarets, click here: http://www.ex-muslim.org.uk/indexPressreleases.html

 Notes:

 To support the important work of the Council for the next year, please post a cheque made payable to CEMB to BM Box 2387, London WC1N 3XX or pay via Worldpay: http://ex-muslim.org.uk/indexDonate.html).

 You can also help our organisation by buying £45 tickets to a three-course fundraising dinner on Thursday, January 28, 2010 at 7:00pm at one of London’s finest gastro-pubs. The dinner’s keynote speaker will be AC Grayling, the renowned philosopher, author, writer, reviewer, and broadcaster.  Once payment has been received, we will send you your ticket(s), along with details of the venue and a menu to choose from.

 For more information, contact Maryam Namazie at +44 (0) 7719166731 or exmuslimcouncil@gmail.com.

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PI Ausbürgerungstest

Posted by sioede on December 16, 2009

Fragenkatalog zum Ausbürgerungstest

Einen ziemlichen Wirbel gab es in der Vergangenheit um den 310 Fragen umfassenden Einbürgerungstest, der seit dem 1. September 2008 in Kraft getreten ist und von 98 Prozent bestanden wird. Also Traumergebnisse wie zu Honnis Zeiten. Damit ist klar: Der Test ist viel zu leicht – durchrasseln kann eigentlich nur der, der auf die Frage “Wieviele Kinder haben Sie” mit “Danke, gut!” antwortet. Und weil der Test zu leicht ist, wurden viele eingebürgert, die eigentlich … sagen wir mal … doch nicht richtig hierher gehören.

Um diesen Menschen eine Entscheidung zu erleichtern, hat PI einen neuen Test mit 25 Fragen entwickelt: Den zur Ausbürgerung! Hier die Fragen:

1. Ehepartner werden von den Eltern ausgewählt Ja Nein

2. Wenn die Ehre der Familie in Gefahr ist, darf Gewalt angewandt werden Ja Nein

3. Religiöse Gesetze haben Vorrang vor den staatlichen Gesetzen Ja Nein

4. Frauen müssen ihre Reize verhüllen, damit Männer nicht sexuell erregt werden Ja Nein

5. Eine Minderheit hat das Recht, durch lautes Rufen die Mehrheit nachts aus dem Schlaf zu reißen Ja Nein

6. Eine Frau muss ihrem Mann immer gehorchen Ja Nein

7. Homosexualität muss verboten werden Ja Nein

8. Der Mann darf seine Ehefrau züchtigen, wenn sie ihm nicht gehorcht Ja Nein 9. Eine Frau ohne Kopftuch ist eine Nutte Ja Nein

10. Unzüchtige Frauen sind Gemeingut und dürfen von allen benützt werden Ja Nein

11. Ich verachte/hasse dieses Land und seine Einwohner Ja Nein

12. Ich habe Nationalstolz – aber nur für mein Herkunftsland Ja Nein

13. Nur mein Gott/meine Götter/mein Guru darf über mich richten Ja Nein

14. Polizisten spucke ich ins Gesicht Ja Nein

15. Wenn meine Tochter keine Jungfrau mehr ist, werde ich sie umbringen Ja Nein 16. Juden sind Mörder Ja Nein

17. Der Holocaust hat nie stattgefunden Ja Nein

18. Juden trinken das Blut unserer Kinder Ja Nein

19. Wenn meine Frau mich betrügt, dann töte ich sie Ja Nein

20. Homosexualität muss mit dem Tod bestraft werden Ja Nein

21. Weltlichen Richtern spucke ich ins Gesicht Ja Nein

22. Weltliche Gesetze gelten nicht für mich Ja Nein

23. Als Mann gebe ich Frauen nicht die Hand / Als Frau gebe ich Männern nicht die Hand Ja Nein

24. Eine Frau darf die Wohnung nicht verlassen ohne Erlaubnis des Mannes Ja Nein

25. Eine Vergewaltigung in der Ehe ist gar nicht möglich Ja Nein

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Nicht der Islam, die eigene Glaubensleere ängstigt

Posted by sioede on December 13, 2009

Welt Online – Von Dankwart Guratzsch 13. Dezember 2009, 17:16 Uhr

Das Schweizer Minarettverbot hat die Debatte über das Vordringen der Muslime nach Europa neu entfacht. Der Islam konfrontiert die Europäer mit dem Verrat an ihren Traditionen, mit der Verleugnung ihrer Identität, mit ihrem Verhaftetsein in Lethargie und Gleichgültigkeit, mit ihrem physischen und psychischen Versagen.

Die Wilmersdorfer Moschee ist die älteste Moschee Deutschlands und wurde zwischen 1924 und 1928 in Berlin erbaut. Sie hat zwei abgesetzte Minarette und eine 26 Meter hohe Kuppel von zehn Metern Durchmesser.

Können Bauwerke böse sein? Die Debatte ist neu entfacht worden durch das Schweizer Minarettverbot. Tatsächlich aber beherrscht sie den deutschen kulturpolitischen Diskurs seit 1945.

Das Minarett als „Speerspitze des Islam“, die Naziarchitektur als Einschüchterungsarchitektur, der „Zuckerbäckerstil“ der Stalin-Ära als proletarischer „Palaststil“ – das sind ideologische Kampfbegriffe. Doch gerade die Minarettdebatte offenbart, wie unsinnig derartige Zuschreibungen sind.

Haben Sie Angst vor einer Islamisierung der Gesellschaft?

86%
Ja

14%

Nein

13974 abgegebene Stimmen

Eine der großartigsten Schöpfungen christlicher Baukunst, die Hagia Sophia in Istanbul, wurde mit ihrer gewaltigen Kuppel als christliches Gotteshaus entworfen. Und eine der in ihrer Außenwirkung sicherlich pompösesten Moscheen auf deutschem Boden war zur Erbauungszeit nichts als eine Zigarettenfabrik: der hochragende Glaskuppelbau mit Minarett und orientalischer Bauornamentik am Elbufer in Dresden. Dass sich das Bauwerk das Gepräge einer muslimischen Gebetsstätte gab und dass der Architekt Heinrich Hammitzsch der Schwager Adolf Hitlers war, jagt keinem Betrachter bis heute Angst oder Abscheu ein, schon eher die blasphemische Unbekümmertheit, mit der hier Motive der Sakralbaukunst für den trivialen Zweck der Werbung für orientalische Tabake ausgebeutet wurden.

Nicht die Bauform Moschee, sondern das in die Mitte der Gesellschaft vordringende ganz andere Bezugssystem, das sich mit ihr verbindet, wird von vielen Menschen als Bedrohung empfunden. Moscheen sind Missionsstationen eines anderen Glaubens und können, dem Auftrag des Propheten gemäß, gar nichts anderes sein.

Nicht der Islam, die eigene Glaubensleere und -armut ängstigt. Das Vordringen des Islam konfrontiert die Europäer mit dem Verrat an ihren Traditionen, mit der Verleugnung ihrer Identität, mit ihrem Verhaftetsein in Lethargie und Gleichgültigkeit, mit ihrem physischen und psychischen Versagen.

Die Zahl deutscher Moscheen wird heute auf 2600 geschätzt – Tendenz stark steigend. Viele davon sind in Hinterhöfen, Garagen und Fabrikgebäuden eingerichtet worden. Neu sind das Selbstbewusstsein und die immer stärker werdende Präsenz des Islam im Stadtbild, die mit der stetig und überproportional wachsenden Zahl von Mitbürgern muslimischen Glaubens korrespondiert. Während die deutschstämmige Bevölkerung schrumpft, während die christlichen Gemeinden über Auszehrung klagen, Gotteshäuser schließen oder abreißen, schwellen die muslimischen Gemeinden an. Und immer unübersehbarer verbindet sich diese Ankunft des Islam in der deutschen Gesellschaft mit Architekturentwürfen in traditionell islamischer Tradition.

Großen Teilen der deutschen Bevölkerung ist diese Dynamik aus eigenem Erleben unmittelbar bekannt. Kinder mit Migrationshintergrund bilden in städtischen Schulen insbesondere Westdeutschlands die Mehrheit. Dass sich dies auf die Qualität des Schulunterrichts und der Bildungsabschlüsse auswirkt, ist die eine Erfahrung, die offen auszusprechen die Political Correctness verbietet. Dass Kindern muslimischen Glaubens Sonderrechte eingeräumt werden, die sich aus islamischen Traditionen herleiten, die ungleich schwerwiegendere tägliche Wirklichkeit.

Die für Mitteleuropa fremde Religion mit ihrem eigenen Rechtsverständnis, ihrem Gesellschaftsbild, ihren Partnerschaftstraditionen, ihrem Frauenbild und ihren Erziehungsmodellen etabliert sich in der Alltagskultur und macht Entfaltungsansprüche geltend.

Schon jetzt stehen die ersten Großstädte dicht vor einer Verschiebung der Mehrheiten – und viele Mitbürger übertragen die Erfahrungen aus dem nachbarschaftlichen Zusammenleben mit Muslimen in ihr persönliches Zukunftsbild. Wird sich die Bevölkerung aus Migrantenfamilien auf Dauer mit einem Minderheitenstatus zufriedengeben? Wird sie zweisprachige Orts- und Straßenschilder, fremdsprachige Schulen, neue Lehrpläne, neue Kleiderordnungen, eine andere Rechtsprechung verlangen? Wenn heute die Skyline der christlich geprägten Städte von Moscheekuppeln, Minaretten und dem oben aufgesteckten Halbmond erobert wird, schwingen bei vielen Menschen solche Ängste mit.

In den schon heute aufbrechenden Konflikten kündigt sich eine Krise des demokratischen Mehrheitsprinzips an, die nicht vorgesehen war und von niemandem thematisiert wird. Die Parallelgesellschaft, die sich in den Villenvierteln von Berlin, Hamburg, München und Düsseldorf verschanzt hat, mag sich in der Vorstellung wiegen, sie werde sich durch Modernisierung, Säkularisation, Fortschritt und Wohlstand von selbst beheben. Das Bauchgefühl der unmittelbar betroffenen Bevölkerungsschichten ist dies nicht.

Es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte, dass es zu wenig ernst genommen wird

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Türme als Integrationshindernis? (Müller-Ullrich)

Posted by sioede on December 13, 2009

Newsletter BPE http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1081164/

04.12.2009 · 07:20 Uhr  “Im Immigranten-Untergrund gibt es die Strukturen einer parallelen islamischen Rechtsprechung längst.”

Türme als Integrationshindernis?

Streit um Minarette

Von Burkhard Müller-Ullrich

Das Schweizer Volk hat die internationalen Meinungsaufseher schwer verärgert. Ihre Empörung ist so groß, dass alle demokratischen Sicherungen durchbrennen. Deutsche Politiker und Journalisten überbieten sich mit abqualifizierenden Bemerkungen nicht nur gegenüber einem der ältesten Rechtsstaaten der Welt, sondern auch gegenüber dem Prinzip der Souveränität des Volkes. Sie finden, diese Abstimmung hätte nie stattfinden dürfen, und sie hoffen jetzt darauf, dass das Ergebnis von der UNO oder einem europäischen Gericht unwirksam gemacht werde.

Dieses bizarre Bevormundungsspektakel ist nun just ein Grund, weshalb die Schweizer so gestimmt haben, wie sie gestimmt haben. Es ist gewissermaßen eine nachträgliche Bestätigung jenes unguten Gefühls, das sie beim Urnengang geleitet hat, nämlich des Gefühls einer zunehmenden Fremdbestimmung. Dass die Schweizer dagegen allergisch sind, gehört zu den Gründungsmythen ihres Staates und prägt ihren Nationalcharakter bis heute.

Mit Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz hat das freilich nichts zu tun. Die Schweizer brauchen sich beides nicht vorwerfen zu lassen. Gute 22 Prozent der Wohnbevölkerung sind Ausländer (in Deutschland sind es nicht einmal 9 Prozent).

Und die schweizerische Mentalität ist im Lauf von 718 Jahren Landesgeschichte zu einem weithin anerkannten Vorbild in Toleranz geworden; allein das Zusammenleben und politische Zusammenhalten von vier völlig verschiedenen Kulturen, über Sprach- und Konfessionsgrenzen hinweg, wäre ohne diese Toleranz nicht möglich. So aber führte sie zu einer weltgeschichtlich ziemlich einzigartigen Friedens- und Wohlstandskompetenz des komplizierten kleinen Alpenlands im Herzen Europas.

Diese Friedens-, Wohlstands- und Toleranzatmosphäre hat auf Neuankömmlinge bis jetzt immer sehr formend und prägend gewirkt: Ausländer zogen in die Schweiz, weil sie die Schweiz und das Schweizer Lebensmodell liebten und – wenn es denn ging – letztlich Schweizer werden wollten, was gar nicht so einfach war und ist und hohe Anpassungsleistungen sowie Beweise hierüber verlangt, gegen die ein deutscher Einbürgerungstest einfach lachhaft erscheint.

Seit einiger Zeit stellen die Schweizer aber verblüfft fest, dass eine gewisse Gruppe diese Anpassungsleistungen zum Teil recht radikal verweigert. Schulkinder sollen aus religiösen Gründen vom Turn- und Schwimmunterricht ausgenommen werden; Väter weigern sich, Lehrerinnen überhaupt zu treffen; Frauen erscheinen bei der Arbeit mit Schleier, von Berichten über Beschneidungen und Ehrenmorde ganz zu schweigen. Die politischen Repräsentanten dieser Gruppe verlangen mehr oder weniger deutlich Sonderrechte bis hin zum Verfassungsbruch.

Der Schweizer Schriftsteller Max Frisch hat mit seinem Stück “Biedermann und die Brandstifter” eine bleibende Parabel für die Psychomechanismen geschaffen, mit denen dreiste Gäste ihre duldsamen Gastgeber terrorisieren. Ganz ähnlich funktioniert es in der politischen Realität von heute: Sowohl der Präsident der Föderation Islamischer Dachorganisationen in der Schweiz als auch der Präsident der Koordination Islamischer Organisationen Schweiz haben erklärt, dass sie die Einführung der Scharia anstreben. Im Immigranten-Untergrund gibt es die Strukturen einer parallelen islamischen Rechtsprechung längst.

Gegen diese Art von Islamisierung hat die Mehrheit der Votanten ein Zeichen gesetzt. Diese Mehrheit hat begriffen, was jeder Muslim weiß: Minarette sind kein bloßer Bauschmuck, sondern politische Symbole, sie verkörpern einen Machtanspruch. Sie dienen daher keineswegs dem Religionsfrieden, den die Schweizer auf alle Fälle wahren wollen. Es gibt ja schon fast 400 Moscheen in der Schweiz. In denen kann zu Allah gebetet werden: friedlich, frei und ohne Minarett. Nicht von ungefähr haben auch einige assimilierte Schweizer Muslime ihren Landsleuten empfohlen, für das Minarettverbot zu stimmen, um den Einfluss der Fundamentalisten zu stoppen.

Das Grundproblem mit dem militanten Islam besteht nämlich in der Nichtanerkennung des Territorialprinzips. Die Abgrenzung von Gast und Gastgeber ist zunächst eine topographische: es ist die Haustürschwelle, über die der eine in den Herrschaftsbereich des anderen tritt. So ist auch Religion an die Region gebunden. Für islamische Ideologen gilt das nicht: Für sie genügt es, dass in England ein Buch erscheint oder in Dänemark eine Zeichnung, um kriegsdrohungsähnliche Gebärden zu machen.

Für deutsche Politiker und Journalisten genügt es allerdings bereits, dass in der Schweiz bei einer Volksabstimmung nicht das erwartete Ergebnis herauskommt, um epileptische Anfälle zu kriegen. Wahrlich, die Schweizer haben ein Minarettproblem, aber die Deutschen ein Demokratieproblem.

Burkhard Müller-Ullrich, geboren 1956 in Frankfurt am Main, studierte Philosophie, Geschichte und Soziologie. Schreibt für alle deutschsprachigen Rundfunkanstalten und viele Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er war Redakteur beim Abendstudio des Schweizer Radios, beim Schweizer Buchmagazin “Bücherpick” und Leiter der Redaktion “Kultur heute” beim Deutschlandfunk. Mitglied der Autorengruppe “Achse des Guten”, deren Website www.achgut.de laufend aktuelle Texte publiziert.

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Das schwere Los der Christen im Islam

Posted by sioede on December 6, 2009

Religionsfreiheit

Das schwere Los der Christen im Islam(72)

Von Heimo Schwilk 5. Dezember 2009, 17:01 Uhr

Eine Woche nach dem Volksentscheid gegen den Bau neuer Minarette dauert die Diskussion über die Entscheidung an. Muslimische Staaten werfen der Schweiz eine schwere Verletzung der Religionsfreiheit vor. Doch sie selbst unterdrücken ihre christlichen Minderheiten aufs schärfste.

Trauerfeier für ermordeten katholischen Priester in der Türkei
Foto: dpa

Beerdigung eines ermordeten Priesters im türkischen Trabzon

Die islamische Welt zeigt sich wieder einmal schockiert. Ob Mohammed-Karikaturen, Regensburger Papst-Rede oder jetzt das Minarett-Verbot in der Schweiz: Religiös motivierte Empörungskampagnen sind jederzeit abrufbar. Das türkische Außenministerium reagierte am vergangenen Dienstag umgehend und warf den Schweizern vor, mit dem Volksentscheid Menschenrechte und grundlegende Freiheiten verletzt zu haben.

Umfrage

Stört Sie das Erscheinungsbild der Moscheen in Deutschland?

Ja, die Minarette wirken mir zu dominant
Nein, Kirchtürme ragen oft noch höher in den Himmel
Nein, viele Moscheen sind sehr hübsch anzusehen

83%

Ja, die Minarette wirken mir zu dominant

6%

Nein, Kirchtürme ragen oft noch höher in den Himmel

11%

Nein, viele Moscheen sind sehr hübsch anzusehen

3387 abgegebene Stimmen

Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül legte nach und geißelte die Minarett-Entscheidung als eine „Schande für die Schweizer“. Die Abstimmung zeige, wie sehr „die Islamophobie in der westlichen Welt um sich greift“. Für Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ist das Referendum gar Ausdruck einer „zunehmenden rassistischen und faschistischen Haltung in Europa“.

Religions- und Meinungsfreiheit seien Grundrechte der Menschheit, die nicht zur Abstimmung gestellt werden dürften, sagte Erdogan im türkischen Parlament. Wie ernst soll man solch drastische Äußerungen eines Politikers nehmen, der ein Land regiert, in dem die Leugnung des türkischen Völkermordes an den christlichen Armeniern Staatsdoktrin ist? Und das bis heute religiösen Minderheiten die freie Religionsausübung verwehrt?

“Anti-islamische Aufwiegelung”

Es sind gerade die am wenigsten toleranten arabischen Länder, die der freiheitlichen Schweiz den Zerrspiegel vorhalten. Auch die „Organisation der Islamischen Konferenz“ in Saudi-Arabien meldete sich nach dem Schweizer Referendum unverzüglich zu Wort und sprach von „anti-islamischer Aufwiegelung“ durch „rassistische und ultrarechte Politiker“.

Der ägyptische Obermufti Ali Guma wollte in dem Verbot eine Beleidigung der Muslime weltweit erkennen – und verschweigt, dass Ägypten die christlichen Kopten noch immer als Bürger zweiter Klasse behandelt. Und in Indonesien, das von einer gewalttätigen Islamisierungswelle heimgesucht wird, wertete man die Entscheidung pauschal als „Ausdruck des Hasses der Schweizer gegen die Muslime“.

Ist diese gezielt geschürte Hysterie Ausdruck eines wachsenden Unterlegenheitsgefühls gegenüber dem Westen – oder ein alarmierendes Anzeichen für eine beginnende Offensive des islamistischen Fundamentalismus?

Überall in der islamischen Welt sehen sich Christen zunehmend diskriminiert, verfolgt und mit dem Tod bedroht. Das von der evangelischen Nachrichtenagentur idea herausgegebene Jahrbuch „Märtyrer 2008“ zählt gleich sechs islamisch geprägte Staaten zu den zehn Ländern mit der aggressivsten Unterdrückung. Schlimmstes Beispiel ist der Irak, wo seit dem Sturz Saddam Husseins vor sechs Jahren Tausende Christen getötet wurden und Hunderttausende das Land fluchtartig verlassen mussten. Allein in diesem Jahr sind bei Brandanschlägen auf sieben Kirchen und Überfällen auf Christen Dutzende Menschen ums Leben gekommen.

Offiziell herrscht Religionsfreiheit

Angesichts solcher Gewaltexzesse erscheint die Situation der christlichen Gemeinden in der Türkei als weniger gefährdet, wenngleich sich in den letzten Jahren grausame Morde an Priestern, Ordensschwestern und Missionaren durch fanatische Sunniten häuften.

Offiziell herrscht in der Türkei Religionsfreiheit – aber noch immer gibt es zahlreiche Beeinträchtigung, so das staatliche Verbot, Pfarrer und Religionslehrer auszubilden. Christliche Studenten können Theologie heute nur noch an islamisch-theologischen Fakultäten studieren, und Pfarrer müssen türkische Staatsangehörige sein oder sich als Diplomaten ausweisen. Auch die Renovierung alter Kirchen ist durch juristische Schikanen erschwert, Enteignungen von Kirchengütern noch immer Praxis.

Christen werden gegenüber Muslimen, die uneingeschränkte Kultusfreiheit genießen, grundsätzlich benachteiligt: Bibeln und religiöse Traktate dürfen auf den Straßen nicht verteilt werden, Prozessionen und christliche Straßenfeste sind verboten, die Behörden erteilen christlichen Rundfunksendern grundsätzlich keine Lizenz.

Angesichts dieser systematischen Diskriminierung versucht die Türkei die Europäische Union mit immer neuen Gesetzen und Bestimmungen von seiner Toleranz gegenüber Minderheiten zu überzeugen. Das mit dem Etikett „EU-Harmonisierungsgesetze“ versehene Reformpaket machte Eindruck auf die EU-Erweiterungskommission, bedeutet aber tatsächlich kaum eine Verbesserung der rechtlich unhaltbaren Lage der christlichen Gemeinden. Das stellte der Menschenrechtsexperte und Türkei-Kenner des internationalen Missionswerks „Missio“, Otmar Oehring, bei Recherchen vor Ort fest: „Die Fortschritte stehen nur auf dem Papier, in der Praxis werden die von der Europäischen Gemeinschaft geforderten Veränderungen systematisch verschleppt.“

Einige christliche Gemeinden wachsen wieder

In der Türkei leben derzeit rund 150.00 Christen, das sind 0,3 Prozent der Bevölkerung. Vor hundert Jahren lag der Anteil der christlichen Bevölkerung noch bei 20 Prozent. Die Vertreibung und Ermordung Hunderttausender Armenier und die gewaltsame Umsiedlung der orthodoxen Griechen aus Anatolien haben zu diesem gewaltigen Schwund geführt. Heute wachsen einige wenige christliche Gemeinden wieder, da mit den Touristen-Zentren an der türkischen Südküste auch das Bedürfnis nach Religionsausübung stetig zunimmt.

Dem Vorwurf, Christen dürften in der Türkei keine Kirchen bauen, begegnete die türkische Regierung mit Änderungen im Baurecht, das seit 2003 nun auch die Errichtung von „Gebetsstätten“ vorsieht. Dies könnte vor allem die sehr aktiven freikirchlichen Gemeinden der Türkei begünstigen. Da Religionsgemeinschaften in der Türkei rechtlich noch immer nicht anerkannt sind, mussten bislang Wohnungen oder Ladengeschäfte von Privatpersonen angemietet werden, um dort Gottesdienste zu feiern, oft unter polizeilicher Beobachtung.

Die neuen Gebetsstätten, so Otmar Oehring, dürfen nur von einem Trägerverein beantragt werden. Zugleich verbietet das türkische Vereinsgesetz, Vereine zu gründen, die religiösen Charakter haben – ein juristisches Verwirrspiel. Auch Kirchtürme sind im türkischen „Stadtplanungsgesetz“ nicht vorgesehen. Und regelmäßig weigern sich Gouverneure und Gemeinden, die Genehmigungen für den Bau christlicher Kirchen zu erteilen.

Äußerst repressive Zustände für religiöse Minderheiten herrschen in Saudi-Arabien, dem Heimatland Mohammeds, das sich als Gralshüter der rechten islamischen Lehre versteht. So ist schon das öffentliche Tragen von Kreuzen oder das Lesen in der Bibel ein strafwürdiges Verbrechen. Gottesdienste sind verboten, die Konversion zum Christentum wird mit dem Tod bedroht. Christliche Kirchen, die für Gottesdienste genutzt werden, darf es nicht geben. Eine geheimdienstlich organisierte Religionspolizei, die auch vor Foltermethoden nicht zurückschreckt, überwacht die Aktivitäten anderer Religionen. In einem Land, das den Koran als seine Verfassung betrachtet und Recht nach den Grundsätzen der Scharia spricht, kann es offenbar keine Religionsfreiheit geben.

Der Bürgermeister muss ein Moslem sein

 

Auch Ägypten, der Staat im Nahen Osten mit der anteilmäßig größten christlichen Bevölkerung, tut sich schwer mit der Gewährung von Menschenrechten für seine rund 12 Millionen Kopten. Ägypten hat zwar wie viele andere muslimische Länder die Religionsfreiheit formal in seiner Verfassung verankert, gleichzeitig aber die Scharia als Grundlage der Rechtsprechung eingeführt.

Dies bedeutet die massive Benachteiligung und Ausgrenzung der koptischen Christen, denen, wie die Menschenrechtsorganisation „Amnesty International“ beklagt, der Zugang zu höheren Berufen wie Rechtsanwalt oder Arzt verwehrt ist. Selbst in Dörfern, die fast nur von Christen bewohnt sind, muss der Bürgermeister immer ein Moslem sein. Kirchen dürfen grundsätzlich nur mit Dekret des ägyptischen Präsidenten gebaut werden, der sorgfältig prüfen lässt, ob sich muslimische Nachbarn durch den Bau gestört fühlen könnten. In Hurghada am Roten Meer können christliche Touristen zwar Mehrzweckhallen für den Gottesdienst benutzen, der Bau von Kirchen ist bislang aber nicht genehmigt worden.

Ähnlich kompliziert stellt sich die Situation in Indonesien dar, wo sich Christen und Buddhisten von der Bevölkerungsmehrheit der Moslems zunehmend bedrängt sehen. Die indonesische Verfassung garantiert zwar Religionsfreiheit, aber die Regierung duldet stillschweigend die Islamisierungskampagnen extremistischer Gruppen. In den vergangenen vier Jahren wurden über 1000 Kirchen in Brand gesteckt und christliche Dörfer von Muslim-Milizen terrorisiert.

Voraussetzung für den Bau einer offiziellen „Gebetstätte“ ist, dass diese von mindestens 70 Anwohnern, meist Muslimen, gebilligt wird. In den meisten Fällen führt dies zum Scheitern des Projekts. Die langwierigen, oft schikanösen Verfahren, die mit der Beantragung von Baugenehmigungen verbunden sind, zwingen viele Christen zur Ausübung ihres Glaubens in illegalen „Hauskirchen“.

Doch es gibt auch kleine Zeichen der Hoffnung, wie das katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ in seinem Jahrbuch zur Religionsfreiheit berichtet. Demnach kamen im Sommer 2006 Tausende von Christen und Muslimen in Waai zusammen, um den Grundstein für eine katholische Kirche zu legen, die auf den Ruinen eines früheren Gotteshauses aufgebaut werden soll.

Das war vor acht Jahren während religiöser Unruhen auf der Insel Ambon zerstört worden. Die Kirche ist noch im Bau und soll Johannes Paul II. geweiht werden.

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