SIOE Deutschland

Racism is the lowest form of human stupidity, but Islamophobia is the height of common sense

  • sioegermany_logo
  • SIOE Mitgliedschaft & Spenden

    IBAN: DK 91 9860 8890006605
    Swift kode: FIONDK 22


    paypal_logo1

  • “SIOE Deutschland” auf www.Facebook.com

    Tragen Sie sich in unserer Gruppe als Mitglied ein, und werden Sie Teil des islamo-faschistischen Widerstandes.
  • Zum Nachlesen

  • Subscribe

  • RSS PI-News

    • Neues Buch: „Die nationale Option“ Schachtschneider steigt in den Ring
      Der aufgrund seiner Verfassungsbeschwerden gegen den Euro deutschlandweit bekannte Staatsrechtler Karl Albrecht Schachtschneider möchte unser Land verteidigen. Das klingt so lapidar wie grandios, denn es ist ganz und gar nicht normal in diesem Land, daß bekannte Persönlichkeiten sich in den Widerstand begeben. Schachtschneiders neues Buch trägt den Titel „Di […]
    • Trauerakt für Kohl im EU-Parlament Der Staat schafft sich noch vor Deutschland ab
      Von Wolfgang Hübner | Welche Bedeutung sich ein Reich oder ein Staat selbst zumessen, war schon immer auch und nicht zuletzt an den Trauerzeremonien nach dem Tod einer Herrscherfigur oder eines besonders bedeutenden Politikers zu erkennen. Helmut Kohl, trotz aller nur zu berechtigten Kritik an einigen seiner folgenreichen Entscheidungen, war der „Kanzler der […]
    • NGO „Tell MAMA“ berät Cops 900 Londoner Polizisten jagen „Hate-Crime“ statt Terroristen
      Von Alster | Das EU-Mitglied Deutschland und das Noch-EU-Mitglied Großbritannien wetteifern darin, den von der Europäischen Kommission unterzeichneten Verhaltenskodex zur Bekämpfung illegaler Hassreden im Internet und sonstwo jeweils zu übertreffen. Der dazugehörige Aktionsplan wurde auch den Justiz- und Innenministern der EU am 8. Juni in einer Rede erläute […]
    • Englands Presse diskutiert CDU-Etikettenschwindel und BILD assistiert mit Sonderausgabe Merkel im Fahnenrausch
      Von Winston C. | Schwarz-rot-gold ist das neue Orange. Die CDU vollzieht damit einen regel-„rechten“ U-Turn in ihrer bisherigen Markenkommunikation. In den britischen Medien wird derzeit der German-National-Colours-Swindle, Merkels neuer nationaler Farbenrausch, breit diskutiert. Der „Daily Express“ sieht in der christdemokratischen „Farbkorrektur“ im Bundes […]
    • Islamterror USA: „Allahu Akbar!“ Polizist am Michigan-Airport niedergestochen
      Am Bishop-Aiport von Flint im US-Bundesstaat Michigan wurde am Mittwoch um 9.45 Uhr Ortszeit dem Polizisten Jeff Neville (Foto, re.) von einem Moslem in den Hals gestochen. Als Täter wurde der in Kanada lebende 50-jährige Tunesier Amor Ftouhi (li.) identifiziert. Ausländischen Medien zufolge rief der Mann: „Allahu Akbar“ und berief sich auf die militärischen […]
    • Drogen, Raub, Körperverletzung Dresden: „Ich bin Moslem!“ – Multikrimineller erhält Bewährung
      Im November 2016 attackierte der 32-jährige „Palästinenser“ Hakim B. (Foto) in Begleitung eines 27-jährigen Marokkaners in der Dresdner Bahnhofstraße, beim S-Bahn-Haltepunkt Niedersedlitz zwei Jugendliche (14 und 15 Jahre alt). Laut Polizeibericht forderte er Geld und schlug einen der Jungs ins Gesicht. Daraufhin erhielt er von seinem Opfer drei Euro. Dem zw […]
    • Helmut Kohl Im Namen des Vaters, des Sohnes und der heiligen Witwe
      Von Peter Bartels | Warum heiratet eine junge, hübsche, erfolgreiche Frau einen alten Mann? Weil sie ihn liebt? Weil er noch erfolgreicher ist? Manchmal berühmt? Manchmal sogar weltberühmt? Wie Willy Brandt? Oder Helmut Kohl? Meistens geht jedenfalls alles gut. Bis sie tot sind … Als Willy Brandt, Deutschlands letzter Sozialdemokrat, starb, prügelte sich die […]
    • Islambedingte Gewalt gegen Frauen Istanbul: Frau im Bus geschlagen – Moslem fühlt sich durch Hotpants provoziert
      Ein Überwachungsvideo zeigt eine Szene in einem öffentlichen Bus in Istanbul. Ein „Rechtgläubiger“ fühlt sich durch die kurzen Hosen einer 21-jährigen Studentin belästigt und schlägt ihr unvermittelt ins Gesicht. Die junge Frau wehrt sich, daraufhin stößt der Moslem sie zu Boden. Das Opfer erzählte später, dass der Mann sie davor schon beschimpft habe und sa […]
    • Demokratie rückwärts Katholische Studentenjugend Mainz: Wahlinformationen ohne die AfD
      Christopher Lapsit (Foto), Vorsitzender der Katholischen Studentenjugend Mainz (KSJ), fühlt sich neben Gott auch der Demokratie verpflichtet. Und deshalb hat er sich zur bevorstehenden Bundestagswahl eine Diskussionsform überlegt, bei der die Parteien in lockerer Atmosphäre Auskunft über ihre Pläne geben sollen. Sie sollen sich in Kneipen an (den sonst eher […]
    • Von Arte und WDR zensierter Film TV-Tipp: ARD zeigt Film über Hass von Moslems und Linken auf Juden
      Von Michael Stürzenberger | Erst versuchten Arte und WDR diesen heiklen Dokumentationsfilm in der Schublade verschwinden zu lassen. Dann veröffentlichte ihn die BILD in einem mutigen Eintreten für die Pressefreiheit (PI berichtete). Jetzt legt die ARD sogar mit einem Doppelpack nach: Nach dem Film um 22:15 Uhr liefert das „Erste“ anschließend auch noch eine […]
    • Islamisierung Deutschlands Über den Dingen
      Von Cantaloop | Sollte man sich befinden, wenn man gesamtgesellschaftliche Ausformungen empirisch und seriös beurteilen möchte. So stehen wir derzeit vor einer wahrhaft epischen Größenordnung in der Bevölkerungs-„Umwälzung“ – wie sie hierzulande wohl niemand jemals zuvor erleben durfte. Als ein moralisch hochstehender „Europapolitiker“ nimmt man eben gerne a […]
    • „Ihr habt keine Ahnung!“ Jouwatch-Video: Kretschmann rechnet mit Grünen-Spitze ab
      Beim dreitätigen Bundesparteitag der Grünen am vergangenen Wochenende in Berlin gab es eine am Rande der Reden und Abstimmungen eine skurille Szene: Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann sprach von seinem Platz aus – bei laufender Kamera von Jouwatch-Reporter Christian Jung – recht vertraut mit seinem schwäbischen Parteifreund, de […]
    • Abgabe der Restsouveränität Deutschlands Totengräberin Merkel für gemeinsamen EU-Finanzminister
      Von Kewil | Nachdem man die, die schon länger hier sind, fortwährend durch mittellose Asylanten ersetzt, fordert die unverschämte Rechtsbrecherin Merkel, die kein Grundgesetz und keinen Vertrag achtet, jetzt auch – wie bereits im PI-NEWS-Beitrag hier angedeutet – das Geld ihrer verbliebenen Untertanen, um es von Fremden in der EU verwalten zu lassen und ins […]
    • Islamisierung vor Elternrecht Rendsburg: Eltern vor Gericht, weil sie ihr Kind vor dem Islam schützen wollen
      Die Islamisierung Deutschlands schreitet hurtig voran und ohnehin zu wenige Menschen wehren sich, wenn doch landet man aber offenbar schnell mal vor Gericht. Im Oktober letzten Jahres berichtete PI-NEWS über den Fall eines 13-jährigen Schülers des Gymnasiums Kronwerk in Rendsburg, der auf Wunsch seiner Eltern nicht an einem Besuch in einer Moschee der verfas […]
    • Mieses Spiel von Merkel & Misere Abschiebungen: Die LÜGE wird immer größer und immer leiser …
      Von Peter Bartels | Jeder zweite „Flüchtling“ ist keiner. Offiziell! Sie müssen abgeschoben werden. Sie werden es n i c h t. Merkel und ihr Minister de Misere lügen um die Wette. Die rot/grüne Kanzlerin „versprach“ und „forderte“ schon im September 2016 (letztes Jahr!) eine „nationale Kraftanstrengung“ bei der „Rückführung abgelehnter Asylbewerber“. Damals k […]
    • Uns werden Krankheiten „geschenkt“ Bünsdorf: „Flüchtling“ mit Tuberkulose in Kindertagesstätte
      Von L.S.Gabriel | In Bünsdorf, einer kleinen Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein haben wieder einmal der sträfliche Leichtsinn und die unfassbare Dummheit der Gutmenschenfraktion möglicherweise schlimme Auswirkungen auf die Schwächsten unserer Gesellschaft – Kinder. Von Januar bis Ende Mai diesen Jahres lebte ein „Flüchtling“ aus de […]
    • Abschaffung der Nationalstaaten Europas Die Katze ist aus dem Sack!
      Von Matthias Hofmann | Es fügt sich zusammen, was zusammengehört! Lagarde, Juncker, Macron, Schultz, Schäuble, Merkel. Es gruselt einen schon bei der Aufzählung dieser selbsternannten Eliten, die zusammen den Plan vorantreiben, die Souveränität der europäischen Nationalstaaten abzuschaffen. Einhergehend mit der immer offener zu Tage tretenden Islamisierung u […]
    • Täter trug Sprengstoffweste Brüssel: Moslem ruft „Allahu Akbar“ und löst Explosion aus
      Am Montag Paris, gestern Brüssel – Terroranschläge gehören fast schon zum Alltag in Europa. Am Bahnhof Central in der belgischen Hauptstadt gab es am Dienstagabend eine Explosion. Ein Moslem mit Sprengstoffweste hatte versucht, einen Anschlag zu begehen. Nach Angaben eines Augenzeugen hat der Verdächtigte kurz vorher „Allahu Akbar“ (Allah ist größer) gerufen […]
    • Franziska „Ska“ Keller - die Zweite Eine Herrenmenschin aus Merkel-Deutschland
      Von Wolfgang Hübner | Ich habe einen hochintelligenten, weitgereisten Bekannten, der schon seit etlichen Jahren die steile These vertritt, die Grünen seien die wahre Nachfolgepartei der NSDAP. Und ehrlich gesagt: Wer könnte sich Jürgen Trittin nicht als strammen SS-Führer und Ortskommandanten von Deutsch-Moskau oder Simone Peters als Reichsfrauenführerin vor […]
    • Video-Dokumentation von Journalistenwatch Berlin: Antifa, Senat und Polizei blockieren Identitären-Demo
      Am 17. Juni fand in Berlin eine Demonstration der Identitären Bewegung mit 850 Patrioten unter dem Motto „Zukunft Europa“ statt (PI-NEWS berichtete). Doch leider kamen die friedlichen Teilnehmer wegen der Sitzblockaden der linksextremen Antifa nicht weit. Aber der eigentliche Skandal war das zaghafte Verhalten der Polizei, die die rechtswidrigen Blockaden ni […]
  • RSS Atlas Shrugs

    • An error has occurred; the feed is probably down. Try again later.

Attentat Westergaard: Radikaler Islam auf dem Vormarsch (Tagesspiegel)

Posted by sioede on January 8, 2010

Tagesspiegel : Und es gibt ihn doch – den Islam!

Spätestens nach dem vereitelten Attentat auf den Zeichner der Mohammed-Karikaturen, Kurt Westergaard, sollte den Europäern ein Licht aufgehen: Der radikale Islam ist auf dem Vormarsch.
Nach dem erfolglosen Klimagipfel in Kopenhagen will die dänische Hafenstadt nicht zur Ruhe kommen. Am Heiligabend waren 760 Wohnungen von Einbrechern verwüstet und ausgeraubt worden. Meine war eine davon. Aber das betrübte die lockere Stimmung kaum. Skaet er skaet, passiert ist passiert, kommentierte mein dänischer Nachbar, der auch beraubt wurde, die Ereignisse gelassen. Doch pünktlich zum neuen Jahr wurde die Stadt durch das vereitelte Attentat auf den 74-jährigen Karikaturisten Kurt Westergaard erschüttert. Mehr als vier Jahre nach den umstrittenen Mohammed-Karikaturen wollte ein 28-jähriger Somali mit Axt und Messer Rache üben.

Das Attentat erinnerte mich erneut an den Weihnachtsabend, aber diesmal nicht an die Raubserie, sondern an ein anderes vereiteltes Attentat – das auf ein amerikanisches Passagierflugzeug. Auch da war der Paradieskandidat ein Muslim mit schwarzafrikanischem Hintergrund.

Oft wird behauptet, der Westen gestalte die Globalisierung, die Asiaten gingen damit kreativ um, die Muslime seien reaktionär und die Afrikaner passiv. Wie schaut es nun mit denen aus, die Afrikaner und Muslime zugleich sind? Wie passiv sind sie? Über die Scharia in Nigeria, den Bürgerkrieg in Somalia und Darfur will ich gar nicht sprechen.

Ungeachtet dessen wird der afrikanische Islam nicht selten als Beweis für die Heterogenität und Anpassungsfähigkeit des Islam gepriesen. Er galt lange als Argument, dass es „den einen Islam“ nicht gibt. Selbstverständlich ist der Islam vielfältig in seinen Strömungen und Ausprägungen, und natürlich kann niemand behaupten, dass über eine Milliarde Muslime zwischen Indonesien und Marokko eine gleichgeschaltete Masse bilden – und dennoch kann man von einem Islam sprechen. Denn die Unterschiede mögen für Theologen, Ethnologen und Kunsthistoriker von Interesse sein, politisch gesehen sind sie ziemlich irrelevant. Wenn wir vom Islam reden, meinen wir nicht volkstümliche Erscheinungsbilder, sondern meist die politische Ideologie und die Geisteshaltung, die dem Glaubenssystem Islam entspringen. Es geht um den Islam, der den Westen als eine feindselige gleichgeschaltete Masse sieht und sich davon in jeder Form abgrenzt.

„Ich bin sicher, dass sich die gesamte somalische Gemeinschaft in Dänemark gegen diesen Anschlag auf Westergaard wendet“, sagte der Sprecher der Gemeinschaft, Mohammed Gelle; eine ziemlich gewagte Behauptung, wenn man bedenkt, dass 16 000 Somali in Dänemark leben. Aber es ist keine überraschende Stellungnahme für jemanden, der den Islam „eine Religion des Friedens“ nennt.

Wenn Muslime selbst vom Islam reden, im Zusammenhang etwa mit der Einführung von Islamunterricht an europäischen Schulen oder der Beantragung des Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, dürfen sie von einem einzigen Islam reden. Wenn Muslime von der „Religion des Friedens“ sprechen, sagen sie nicht, welchen Islam sie meinen. Wenn aber Islamkritik auftaucht, kommt ein Taschenspielertrick, um die Kritik abzuwürgen: Von welchem Islam reden Sie überhaupt?

Von welchem Alkohol reden wir, wenn wir sagen: „Viel Alkohol schadet der Gesundheit“? Ja, Alkohol wird zur Herstellung von Medizin oder zum Kochen verwendet, doch um diese Funktionen geht es nicht, wenn wir von den sozialen Auswirkungen des Alkohols sprechen. Ja, es gibt viele Sorten von Alkohol mit unterschiedlichen Wirkungen. Auf die Menge kommt es an, und genauso verhält es sich mit dem Islam. Hochprozentiger Islam in großen Mengen schadet dem Zusammenleben und hemmt die Integration, denn dieser Islam teilt die Welt in Freund und Feind, Gläubige und Ungläubige ein und duldet keine Identitäten neben sich. Es geht nicht um Muslime, die die spirituelle Seite des Islam betonen, sondern um diejenigen, die in jeder Alltagssituation zur Flasche der Dogmen greifen.

Drei Tage vor dem Attentat auf Westergaard saß ich im Büro von Flemming Rose, Kulturredakteur der dänischen Zeitung „Jyllands Posten“ und Urheber der Idee der Mohammed-Karikaturen. Die Karikaturen waren nicht Thema unseres Gesprächs. Ich erzählte ihm von einem auffälligen Phänomen, das meine Aufmerksamkeit weckte: Es ging um zahlreiche somalische Frauen, die voller Stolz mit ihren Kopftüchern in Kopenhagen herumlaufen. Das Muslimsein, das ihre afrikanische Identität offenbar annulliert hatte, scheint für sie die einzige Quelle des Selbstbewusstseins zu sein.

Häufig beklagen Afrikaner in Europa zunehmende Diskriminierung, nicht nur durch Autochthone, sondern auch durch Menschen mit Migrationshintergrund. Wenn sie sich aber zum Islam bekennen, steigen sie aus ihrer Sicht sozial auf, denn die Rasse wird damit durch die Religion ersetzt – und plötzlich werden sie als Brüder und Schwestern anerkannt. Manche übertreiben auch und entscheiden sich für den Terror als Kommunikationsstrategie, um ihre Zugehörigkeit zur Umma zu betonen, so wie der nigerianische und der somalische Attentäter.

Es ist keine Frage von Zentrum und Peripherie mehr. Egal ob in Kairo, Karatschi, Lagos, Jakarta, Berlin oder Kopenhagen: Der radikale Islam ist auf dem Vormarsch. Es geht nicht um das, was im Koran steht, sondern um die Haltung der meisten Muslime zu diesem Buch als dem letzten Wort Gottes und als ein Orakel, das man zu allem befragt. Alkohol ist nicht von Natur aus böse, er steigert nur die Stimmung, die bereits vorhanden ist, macht die Passiven passiver und die Aggressiven aggressiver. Und die Stimmung in der islamischen Welt scheint gegenwärtig mies zu sein. Diese islamische Welt ist aber nicht mehr die ferne exotische Welt hinter dem Meer. Sondern Muslime leben hier in Europa, haben Ansprüche und wollen sichtbarer werden. All das ist in Ordnung, aber zu welchen Konditionen?

Wie will Europa mit Menschen zusammenleben, die nicht dabei waren, als die Europäer die Regeln des Zusammenlebens festgelegt haben, und sich nicht verpflichtet fühlen, diese mitzutragen? Sagen wir skaet er skaet? Wird erneut die Rede von Einzeltätern sein, die den Islam entführt haben? Diskutieren wir weiter über die Heterogenität des Islam, bis die Debatte, wie immer, im Sand verläuft? Oder wird man endlich mit Muslimen über die Regeln des Zusammenlebens deutlicher und mutiger verhandeln müssen? Für mich hat nur ein „Islam Light“ in Europa eine Zukunft: Islam ohne Scharia, ohne Dschihad, ohne Geschlechter-Apartheid, ohne Missionierung und ohne Anspruchsmentalität.

Das berühmte Zitat des Rechtsphilosophen Ernst-Wolfgang Böckenförde „Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann“ wird gerne durch religiöse Institutionen so verstanden, als seien die Religionen die einzigen Lieferanten dieser Voraussetzungen als Erzeuger von Moral und Solidarität. Ich dagegen interpretiere Böckenfördes These so, dass jede Demokratie nicht nur von den Gesetzen, sondern auch von der Geisteshaltung der Menschen lebt, die diese Gesetze hervorgebracht haben. Viele zugewanderte Muslime in Europa befinden sich außerhalb dieses Konsenses, da sie die europäischen Erfahrungen, die diese Geisteshaltung zustande brachten, nie teilten. Sie halten ihre eigene Geisteshaltung für höher und moralischer. Auch darüber muss verhandelt werden.

Der Autor ist Politikwissenschaftler und Historiker an der Universität München und Autor des Buches „Mein Abschied vom Himmel. Aus dem Leben eines Muslims in Deutschland“ (Fackelträger).

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 05.01.2010)

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

 
%d bloggers like this: