SIOE Deutschland

Racism is the lowest form of human stupidity, but Islamophobia is the height of common sense

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    • Fliegt Björn Höcke heute aus der AfD?
      Medienberichten zufolge soll der AfD-Bundesvorstand auf Betreiben von Alice Weidel heute über die Möglichkeit eines Parteiausschlussverfahrens für Björn Höcke, den Vorsitzenden der AfD-Thüringen (Foto), beraten. Höcke hatte vergangene Woche in einer Rede in Dresden das Berliner Holocaust-Mahnmal als „Denkmal der Schande“ bezeichnet. Nun wird ihm diese Aussag […]
    • In eigener Sache: DDoS-Attacken gegen PI
      Liebe Leser, wie am gestrigen Sonntag steht PI auch heute Nacht seit 3 Uhr unter heftigem Beschuss von außerhalb. Mit „Distributed Denial of Service-Attacken“ (DDoS) verfolgen Angreifer das Ziel, den PI-Server mit einer großen Anzahl an Anfragen zu bombardieren, bis dieser seinen Dienst einstellt und unsere Website nicht mehr aufrufbar ist. Wir versuchen die […]
    • Video: Anne Will – Angst um die Weltordnung
      Neue Besen kehren gut, heißt es im Volksmund. Deshalb bedient man sich, wenn es sich dabei um politische Gegner handelt, gerne so lange wie möglich der alten, auch wenn sie längst schon nichts mehr taugen und den Dreck nur noch von einer Ecke in die andere schieben oder gleichmäßig verteilen. Wie weit Donald Trumps angekündigter […]
    • Bischof Trelle „entsetzt“ über Trump
      Die deutschen Kirchen beeilen sich, mal wieder, dem Zeitgeist hinterher zu rennen. Und der sagt aktuell, dass Donald Trump ganz böse ist. Trump sei ein Hassprediger, so die Anweisung von oben (Steinmeier). Folgerichtig stimmten die deutschen Kirchenoberen fröhlich mit ein, gibt es doch nicht oft die Gelegenheit, seinen Hass auf andere, Missliebige, „Böse“, u […]
    • Islamaufklärung: Kreuzigen im Namen Allahs
      Wenn in den Medien über das Abschlachten von Christen durch IS-Muslime berichtet wird, muss man darunter mit Sicherheit auch die gerade in den letzten Monaten erfolgten Kreuzigungen vieler Christen verstehen. Gerne bezeichnet man die Täter als blutrünstige Terroristen. Allerdings können sie sich auf ihren Gott Allah berufen, der in Sure 5, Vers 33 den Auftra […]
    • Women’s March – Linksbunte gegen Trump
      Einen Tag nach der offiziellen Amtseinführung Donald Trumps zum 45. Präsidenten der USA formierten sich die linken Verrückten, um gegen ihn zu demonstrieren. Unter dem Titel „Women’s March“ versammelten sich aber nicht nur linksbunte Gutmenschinnen, die offenbar nicht genug bekommen können von Bereicherungen aller Art und ihrem Drang die 68er darin die Männe […]
    • Moslemin (14) erfindet rassistischen Überfall
      Wien: Derzeit sorgt die dramatische Geschichte einer 14-Jährigen im Web für Aufregung: Die junge Muslima hatte behauptet, dass sie in der S-Bahn-Station Krottenbachstraße in Wien-Döbling von einer Frau angegriffen und sogar auf die Gleise gestoßen worden sei. Die vermeintliche Attacke wurde auch bei der Polizei angezeigt. Doch nun stellte sich heraus, dass a […]
    • Berufsverbrecher nach 21 Jahren abgeschoben
      Er dealte, attackierte Passanten und Polizisten mit dem Messer, schlug Konkurrenten zusammen, saß jahrelang im Gefängnis und dennoch durfte Mustafa Ö. weiterhin in der Rheinmetropole bleiben, obwohl er längst hätte ausreisen müssen. Die Gefahrenanalyse für die Zielperson zeigte eine hohe Risikostufe: Der Mann schien hochgradig aggressiv zu sein. Die Kriminal […]
    • Trumps großartige Antrittsrede (deutsch)
      Am Freitag wurden wir Zeugen, wie Donald Trump als 45. Präsident der USA vereidigt wurde. Seine Rede war die eines echten Patrioten. Die linke Medienmeute ätzte, er habe in seiner Rede den Wahlkampf fortgesetzt, sind wir doch daran gewöhnt, dass selbst auf die grauslichste Wahlschlacht spätestens danach das Anbiedern beginnt. Nicht so bei Trump. Er […]
    • In eigener Sache: PI ist wieder online
      Liebe Leser, PI war seit gestern (Samstag) Abend ca. 22 Uhr leider nicht erreichbar. Wir haben die technischen Störungen jetzt wieder behoben und bitten die Nicht-Erreichbarkeit zu entschuldigen. Ihr PI-Team.
    • Heilbronn: Asylant ermordet Rentnerin aus religiösen Gründen – „It is payback time“
      Im beschaulichen baden-württembergischen Untergriesheim in der Nähe von Heilbronn hat ein Asylant eine 70-jährige Rentnerin getötet. PI berichtete bereits ausführlich hier und hier. Der eigentliche Skandal dabei ist nicht etwa der Mord, die unglaubliche Brutalität oder gar die Tatsache, dass der Asylant trotz mehrmaliger Festnahmen als Serientäter in der Ver […]
    • Stuttgart: Pax Europa klärt über DITIB auf
      In Stuttgart-Feuerbach plant der größte in Deutschland tätige Islamverband, die aus Ankara gesteuerte und der türkischen Religionsbehörde Diyanet unterstehende Organisation DITIB, den Bau einer großen Moschee mit Kuppel und Minaretten. Um die Bevölkerung über das geplante Moscheebauprojekt und den dahinter stehenden Bauherren und Moscheebetreiber aufzuklären […]
    • Zwickau: Pakistaner beisst 19-Jähriger während Vergewaltigung in Lippen, um sie zu infizieren
      Es waren nur wenige Minuten. Sie zerstörten das Leben der jungen Frau. Ein mehrfach vorbestrafter Mann ist am Donnerstag am Amtsgericht Zwickau zu drei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden. Der Pakistaner war so abgrundtief widerlich, seinem Opfer während der Vergewaltigung mehrfach in die Lippen zu beißen – im Wissen seiner Hepatitis-C-Erkrankung! […]
    • Hagen Grell: Fake News gegen Björn Höcke
    • Hamburger Schule: Demo gegen Abschiebung
      Am Donnerstag berichtete das NDR-Hamburg-Journal (ab 7:29 min) über den Fall des afghanischen Schülers Reza, der zusammen mit seiner Familie in seine Heimat abgeschoben werden soll. Eine „spontane“ Demonstration von 200 Mitschülern der Waldorfschule Wandsbek war die Folge. Das Hamburg-Journal stellte den Fall – wie für die ARD üblich – aus der Perspektive de […]
    • Lügenpresse verliert weiter Auflage – Gut so!
      Die postfaktische Lügenpresse verlor im 4. Quartal 2016 weiter an Auflage, was jeden kritischen Leser freut, der nicht täglich angelogen werden möchte. Ein paar ausgewählte Zahlen in Prozent: Bild -10,3, FAZ -6,8, Welt -7, taz -3,9, Zeit -3,1, Welt am Sonntag -8,9, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung -7,7, Spiegel -2,7, Stern -5,9! Junge Freiheit plus 6,6 […]
    • Hühnerbrust Maas: Be careful, Mr. President!
      Die im Sekundentakt defäkierten Hirnfürze unserer volldepperten Politiker und der postfaktischen Lügenmedien, was den neuen US-Präsidenten Donald Trump betrifft, gehen auf keine Kuhhaut mehr!
    • ENF-Konferenz in Koblenz: Videos der Reden
      „Freiheit für Europa“, so lautet nicht nur das Motto des heutigen Zusammentreffens der Parteiführer der ENF (Fraktion für Europa der Nationen und der Freiheit), sondern auch das Ziel, das die Mitglieder eint. Freiheit ist nach dem Leben selbst das höchste Gut und wir sind auf dem besten Weg sie Stück für Stück zu verlieren. Das […]
    • RTL II-Kochprofi Fan von Linksextremisten
      Am 19. Januar strahlte RTL II die 334. Folge von „Die Kochprofis“ aus. Einem unserer Leser fiel dabei auf, dass der „Profi“ Ole Plogstedt (r.) ein T-Shirt der Band „Feine Sahne Fischfilet“ trug. Die Linksextremisten von „Feine Sahne Fischfilet“ werden in Mecklenburg-Vorpommern vom Verfassungsschutz beobachtet, der Tagesspiegel schrieb 2012 dazu: Im Verfassun […]
    • Das rote Blut der Patrioten soll Amerika einen
      Die Vereidigung des neuen Präsidenten Donald Trump verlief durchaus harmonisch. Das Verhältnis zu Michelle und Barack Obama schien heute ungetrübt, wie es einer würdigen Amtsübergabe gebührt. Hillary Clinton wirkte noch etwas angeschlagen. Für sie war das heute kein leichter Gang. Unser ehemaliger Reichskanzler Otto von Bismarck sagte einmal, man müsse in de […]
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Club der Mutigen

Sarrazin über seine Zeit als Senator und die Selbstabschaffung der Deutschen

Sarrazin über jüdische Intelligenzforschung und Gene

Sarrazin Zitate

WELT ONLINE

Hans Olaf Henkel

14. Oktober 2009, 17:02 Uhr

Nach seinen umstrittenen Äußerungen über Türken und Araber bekommt Thilo Sarrazin neben heftiger Kritik auch Zuspruch. Ex-BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel schreibt auf WELT ONLINE, Sarrazin habe sowohl inhaltlich als auch in der Form Recht. Die Kritik an ihm sei peinlich für die deutsche Demokratie.

Lieber Herr Sarrazin,

nicht nur über die Medien, auch persönlich wollte ich Ihnen noch einmal zurufen, dass ich Ihre Äußerungen ohne jedes Wenn und Aber unterstütze. Dass Sie in der Sache richtig liegen, ist Ihnen in den zurückliegenden Tagen schon von kompetenterer Seite bestätigt worden.

Dass Sie sich auch in der Ausdrucksweise nicht vergriffen haben, liegt für mich ebenfalls auf der Hand, nicht nur weil Sie erst durch Zuspitzung das Thema auf den Punkt gebracht, sondern weil Sie niemandem die Ehre abgeschnitten haben. Natürlich haben Sie bemerkt, dass sich die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung hinter Sie und Ihre Aussagen gestellt hat.

Dass dieser Zuspruch oft anders motiviert war, als Sie und ich es uns wünschten, ist Ihnen sicher auch klar geworden. Schon deshalb ist es ausgesprochen ehrenhaft, dass Sie diese Art der Zustimmung nicht in Anspruch nehmen wollten. Die Art der an Ihnen geübten Kritik aus dem politisch korrekten Milieu aus Politik und Medien stellt ein Armutszeugnis für den Zustand der Meinungsfreiheit in unserem Land dar. Ich kenne keine Demokratie, in der das Aussprechen gewisser Wahrheiten solche Konsequenzen hat.

Das Verhalten des von mir bisher sehr geschätzten Präsidenten der Bundesbank gehört für mich nicht nur zu den peinlichsten Beispielen opportunistischen Verhaltens eines Spitzenbeamten gegenüber der Politik, es ist auch ein schlechtes Omen für die künftige Unabhängigkeit dieser Institution.

Die ausgeuferte Staatsverschuldung wird die Begehrlichkeit der Politik nach Inflation, Verkauf der Goldreserven und wohlfeilem Verhalten dieser einstmals stolzen Institution dramatisch anwachsen lassen. Eine souveräne, selbstbewusste und unabhängige Bundesbank hätte nicht so kindisch auf Ihre Aussagen reagieren dürfen.Da muss man direkt froh sein, dass es inzwischen eine EZB gibt, die ihr hoffentlich in Zukunft sehr genau auf die Finger schaut. Ich bin sicher, dass Sie das auch innerhalb des Vorstandes in Ihrer unbeirrten und mutigen Art tun werden.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Olaf Henkel

Der Autor war Manager, BDI-Vorsitzender und Präsident der Leibniz-Gemeinschaft

 

Welt online – Islam-Kritiker Ralph Giordano rechnet mit Multi-Kulti ab „Ich bin kein Türken-Schreck, aber…“

57 Prozent der Wählerinnen und Wähler haben gegen den Bau weiterer Minarette in der Schweiz gestimmt – es gehört nicht viel Fantasie dazu, sich auszumalen, zu welchem Ergebnis eine entsprechende Abstimmung in Deutschland führen würde.

Wird nun die Mehrheit der Eidgenossen zu lauter verkappten Faschisten erklärt? Jede Kritik am Islam als Beleidigung denunziert? Und jeder Kritiker als Rassist enttarnt?

Aktuell
Der jüdische Autor Ralph Giordano (86, „Die Bertinis“) gehört zu den angesehensten Schriftstellern und Regisseuren Deutschlands. Von den Nazis verfolgt überlebte seine Familie den Holocaust versteckt in Hamburger Kellern. In zahlreichen Beiträgen wehrt sich Giordano seit Jahren gegen einen radikalen Islamismus, bekam sogar Morddrohungen, weil er sich gegen eine geplante Kölner Großmoschee engagiert.

Schluss, endlich Schluss mit den Totschlagargumenten einer „political correctness“, die mit der Autorität einer Staatsräson auftritt!

Ein Gemisch aus Multikulti-Illusionismus, Sozialromantik, Gutmenschtum und Umarmungstendenzen. Kurz, eine Haltung, die sich von Grund auf scheut, anti-emanzipatorische und menschenrechtsferne Mentalitäten, Sitten, Gebräuche und Traditionen der muslimischen Minderheit auch nur anzusprechen, geschweige denn zu thematisieren.

Dabei sind das größte Tabu die Integrationshemmnisse, die aus der Minderheit selbst kommen. Zustände, die mit Grundgesetz und Menschenrechten nicht vereinbar sind.

Migration und Integration sind längst eines der großen Probleme der deutschen (und europäischen) Innenpolitik geworden, und werden es wahrscheinlich quer durch das 21. Jahrhundert auch bleiben.

Auf keinem Gebiet aber ist die Kluft zwischen veröffentlichter und öffentlicher Meinung, also zwischen politischer Klasse/Medien und „gewöhnlichen Bürgern“ größer als auf diesem. Die Reaktionen auf die Schweizer Volksabstimmung haben das nur noch einmal bestätigt.

Diagnosen tun weh.

Durch eine total verfehlte Immigrationspolitik stoßen hier zwei Kulturkreise in jeweils sehr unterschiedlichen Entwicklungsstadien aufeinander:

• Der abendländisch-christliche Kreis, der in den letzten fünfhundert Jahren mit Renaissance, Aufklärung, bürgerlichen Revolutionen und ihrer Fortschreibung durch die Jahrhunderte einen gewaltigen Sprung nach vorn getan hat.

• Der islamische Kreis, eine Welt, die nach einem Kulturhoch am Ausgang des Mittelalters, von dem Europa nur beschämt werden konnte, auf eine verstörende Weise stagniert. Anpassungsversuche an die Moderne führen zu schweren Erschütterungen. Dabei zeigt gerade die Türkei auf mannigfache Weise, wie schwer es selbst eine teilsäkularisierte muslimische Gesellschaft mit Reformen hat.

In dieser Auseinandersetzung ist mir unbeabsichtigt eine Schlüsselrolle zugefallen. In einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der Kölner DITIB (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e. V.), Bekir Alboga, am 11. März 2007 habe ich vor laufender Kamera den Bau der Köln-Ehrenfelder Großmoschee und Pläne für fast zweihundert weitere Bauten dieser Art zu hinterfragen gewagt.

Die Wirkung war explosiv, der lokale Rahmen sofort gesprengt. Ich bekam Hunderte und Aberhunderte von Briefen, die alle den gleichen Tenor hatten: „Wir sind wie Sie über Erscheinungen der Migrationsszene beunruhigt, wagen es aber nicht, uns öffentlich zu äußern, weil wir dann in die rechte Ecke gestellt werden – wo wir nicht hingehören.“ Unter diesen Briefen, ich habe eine Nase dafür, war kein einziger ausländer- oder fremdenfeindlicher. Ich hatte ausgesprochen, was viele gedacht, sich aber nicht zu sagen getraut hatten.

Was sich seither zeigte, ist erschreckend: In einer Atmosphäre weitverbreiteter Einschüchterung macht der aus der Nazizeit überhängende Schulddruck es auch den völlig schuldlosen Generationen unserer Gegenwart noch zusätzlich schwer, kritische Fragen zu stellen.

Das aber tut niemand schärfer als Muslime selbst, darunter Muslima wie Necla Kelek oder Seyran Ates, denen niemand Islamophobie vorwerfen kann. Sie sind es, die im Interesse der Integration den Finger in die Wunde legen, wieder und wieder. Kronzeuginnen für Verhältnisse, deren Behebung nur im ureigensten Interesse der muslimischen Minderheit liegen können. Allen voran die inakzeptable Rolle der Frau in der islamischen Gesellschaft, Fokus aller Reformen überhaupt.

Dass einem in dieser Auseinandersetzung die falschen „Bundesgenossen“ von rechts auf die Schulter zu klopfen versuchen, kann mich nicht mundtot machen. Ihretwegen werde ich weder der „kritischen Methode“ abschwören, noch mir eine Schere im Kopf verpassen.

Es bleibt die Ehre der Nation, wie die meine, sich schützend vor jede Muslima, jeden Muslim zu stellen, die von der Pest deutscher Ausländer- und Fremdenfeinde attackiert werden – hier, heute und immer! Aber man braucht kein Überlebender des Holocaust zu sein, um seine kritische Stimme zu erheben, wenn man meint, sie erheben zu müssen.

Das bedeutet nicht, die muslimische Minderheit unter Generalverdacht zu stellen. Es bedeutet, sich um die Integration zu sorgen. Meine Beteiligung, meine Reden, Schriften und Vorträge haben nie einen anderen Sinn gehabt – weil die Lösung nur eine friedliche sein kann. Es gibt aber Kräfte, muslimische und nichtmuslimische, die daran desinteressiert sind.

Gegen sie richte ich mich, nicht gegen „die“ Muslime.

Ich brauche mich hier nicht als Anwalt von Minderheiten auszuweisen, war ich doch lebenslang nichts anderes, nachdem ich einst selbst einer tödlich bedrohten Minderheit angehört habe.

Ich bin kein Türkenschreck, kein Anti-Muslim-Guru, ich habe nicht zum Bürgerkrieg aufgerufen. Ich habe durch kritische Fragen dazu beigetragen, einem von feigen deutschen Politikern und integrationsunwilligen Migranten verdrängten und geschönten Problem zu verstärktem öffentlichen Diskurs zu verhelfen.

Muss ich hier gebetsmühlenhaft abspulen, dass in dieser Auseinandersetzung Grundgesetz und Menschenrechte mein Kompass sind? So wie ich mein ganzes Leben gegen Nazismus, Faschismus und Stalinismus gekämpft habe, so werde ich überall da antreten, wo muslimischerseits die Gesellschaftsform angegriffen wird, in der ich mich nach bitteren biografischen Vergleichsmöglichkeiten einzig sicher fühle: in der demokratischen Republik.

Dabei stößt jede pauschale Ächtung, jede generelle Dämonisierung von Muslimen auf meinen Widerstand. Aber wann immer ich mit Riten, Sitten und Gebräuchen konfrontiert werde, die gegen meine Wertewelt gerichtet sind, werde ich auf meiner kulturellen Selbstbehauptung bestehen – so wie es die Schweizer mit ihrer Initiative gegen den Neubau von Minaretten getan haben!

In dieser erkämpften und erlittenen Position bin ich Rassist, Hetzer, Nazi und Judenschwein genannt worden. Neben Morddrohungen im Namen Allahs, die auch einen terrorgewohnten Mann wie mich schocken konnten, obwohl ich mein ganzes publizistisches Leben lang von rechts bedroht worden bin.

Von meiner kritischen Methode als Grundformel wird mich das so wenig abbringen wie von dem Reflex, der mir noch jedes Mal kommt, wenn mir Kinder mit offensichtlichem „Migrationshintergrund“ begegnen: Es soll ihnen gut gehen, es soll ihnen, verdammt noch mal, gut gehen!

Dazu will ich weiter das Meine beitragen – an der Seite kritischer Muslime.

 

Kirsten Heisig – Tod einer Richterin

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