SIOE Deutschland

Racism is the lowest form of human stupidity, but Islamophobia is the height of common sense

  • sioegermany_logo
  • SIOE Mitgliedschaft & Spenden

    IBAN: DK 91 9860 8890006605
    Swift kode: FIONDK 22


    paypal_logo1

  • “SIOE Deutschland” auf www.Facebook.com

    Tragen Sie sich in unserer Gruppe als Mitglied ein, und werden Sie Teil des islamo-faschistischen Widerstandes.
  • Zum Nachlesen

  • Subscribe

  • RSS PI-News

    • Christ und Welt propagiert Mord als christliche Sterbehilfe
      Wir saßen bei ihr an diesem Nachmittag, und die Schwester kam noch mal ins Zimmer und fragte, wie es gehe. Dann ging sie wieder. Wir schauten uns an, mein Vater nickte. Ich tat, was wir besprochen hatten: Ich stand auf, schob eine Kommode vor die Tür, mein Vater nahm meiner Mutter das Sauerstoffgerät aus der […]
    • JF-Broschüre: Gender-Mainstreaming – demokratisch nicht legitimiert
      Die Politik behauptet, man sei verpfichtet, Gender Mainstreaming als Leitprinzip der Politik durchzusetzen. Man beruft sich auf internationale Verträge und die Verfassung. Doch wie kann ein Leitprinzip gelten, das vom Volk weder legitimiert noch durch ein Parlament beschlossen wurde und das die meisten Menschen in Deutschland nicht einmal kennen? Das sind di […]
    • Lüneburger Kurdenkrieg – der Polizei reichts
      Nicht nur Großstädte wie Hamburg, Berlin, und Bremen leiden unter den Gewaltexzessen ausländischer Schwerstkrimineller. Auch im beschaulichen Lüneburg haben sich schon Verbrecherclans der sogenannten Mhallamiye-Kurden festgesetzt und treiben dort ihr Unwesen. Wie PI berichtete müssen die verfeindeten Clans mittlerweile von der Polizei bewacht werden, damit s […]
    • Bettina Röhl über politisch korrekte Mordopfer und die pervertierte Moral des Mainstream
      Während Medien und Politik die Opfer politischer Gewalt in der Welt weitgehend beschweigen, gibt es für die 150 Opfer der Flugkatastrophe einen Tsunami der Aufmerksamkeit und der Fürsorge. Gibt es eine willkürliche Selektion in politisch genehme und weniger genehme Opfer? Wissen Sie, wieviele Menschen gestern eines unnatürlichen Todes gestorben sind? Wissen […]
    • Istanbul: Linksterroristische Geiselnahme blutig beendet – Staatsanwalt tot
      Am Dienstagnachmittag drangen zwei bewaffnete Mitglieder der verbotenen linksterroristischen Vereinigung “Revolutionäre Volksbefreiungspartei-Front” (DHKP-C) in den Justizpalast in Istanbul ein und nahmen Staatsanwalt Mehmet Selim Kiraz (Foto) als Geisel. Kiraz war der Chefermittler im Fall Berkin Elvan. Der Jugendliche war während der Gezi-Park-Unruhen 2013 […]
    • Die letzte Deutsche im Viertel
      Im Wochen-Integrationsmagazin für junge Migranten “cosmo tv”, auf WDR 1 war am 29. März ein Bericht – „Die letzte Deutsche“ – zu sehen, in dem erstaunlicherweise auch einmal die Probleme von Einheimischen beschrieben wurden, die in Ghettos mit hohem Ausländeranteil leben. Diese werden von den Vertretern der Integrationsindustrie ja bekanntlich als „weltoffen […]
    • DEMO FÜR ALLE im Medienspiegel
      PI berichtete jüngst über die 6. DEMO FÜR ALLE am 21.3.15 in Stuttgart mit einem großen Bild- und Videobericht. Wie berichteten die MSM über die größte Demo gegen die Gender-Ideologie in Deutschland? Wir werfen heute einen analytischen Blick auf die örtlichen Leit-Medien und weitere Akteure, die als Pressevertreter vor Ort waren. Bild-Stuttgart Fangen wir mi […]
    • Dr. Alfons Proebstl (63): GENDER-GAGA
      Es geht nicht um Emanzipation, also die Befreiung des Individuums, sondern um den Entzug der Identität! Das ist der Sinn und Zweck des ganzen “Rumgegenders”. Angefangen hat das ganze ja mit dem klassischen “Neusprech”… » Facebook-Seite / Youtube-Kanal / Email: kontakt@dr-proebstl.at
    • Bangladesch: Moslems zerstückeln Blogger
      Bangladesch gehört zu den Ländern, an denen man den Islam im fast voll entwickelten Stadium studieren kann. 90 Prozent gehören der „Friedensreligion“ an, etwa 9 Prozent sind Hinduisten und weniger als 1 Prozent Buddhisten. Daneben gibt es eine kleine und feine Minderheit von freiheitlich denkenden Menschen, Atheisten, die auf Blogs im Internet für freies Den […]
    • Neue JF-Broschüre zu „Gender-Mainstreaming“
      Die Verfechter der Gender-Ideologie unterscheiden zwischen dem biologischen (sex) und dem sogenannten „sozialen“ (gender) Geschlecht des Menschen. Unser Geschlecht ist angeblich vor allem sozial und kulturell geprägt, unsere Biologie drängt uns demnach in eine stereotype Rolle als Mann oder als Frau. Ganz so, wie die radikale Feministin Simone de Beauvoir es […]
    • Buschkowsky: Neukölln 1960 – Neukölln 2015
      Es ist eine völlig andere Stadt geworden, mit einem völlig anderen öffentlichen Design. Die Menschen sind andere geworden. Die Bevölkerungsstruktur hat sich völlig verändert. Wir sind heute eine Einwandererstadt. Zwei Drittel der Kinder, die jährlich unsere Schulen verlassen, sind Kindern von Einwanderern. Es ist eine völlig neue Lebenswelt in diese Stadt ge […]
    • Kräftige Premiere von PEGIDA Graz mit Ed aus Utrecht und Michael Stürzenberger
      Am vergangenen Sonntag rief die Grazer PEGIDA-Gruppe zur ersten Kundgebung gegen die Islamisierung des Abendlandes auf. Knapp 200 Menschen fanden den Weg zur Veranstaltung, die auf dem Freiheitsplatz im Herzen von Graz stattfand. Unter ihnen die FPÖ-Nationalratsabgeordnete Susanne Winter. Einige Demonstranten wurden vom linken Mob am Durchkommen gehindert. W […]
    • Gauweiler aus allen Ämtern zurückgetreten! Was für eine abstruse Logik!
      Ausgelöst durch den Streit über die griechischen Staatsschulden und die Euro-Politik hat der stellvertretende Vorsitzende der CSU, Peter Gauweiler (Foto), in einem Schreiben an Bundestagspräsident Norbert Lammert überraschend seinen Verzicht auf sein Abgeordneten-Mandat erklärt. Zudem erklärt Gauweiler seinen Rücktritt aus dem CSU-Präsidium. Zur Begründung s […]
    • Das „NSU“-Zeugensterben geht weiter – der Kampf gegen die Lügen auch
      Die absurde Geschichte rund um die Ceska-Morde, die durch Medien und Behörden einem so genannten „NSU“ zugeschrieben wurden, ist offensichtlich noch lange nicht an ihr Ende gelangt. Wie PI berichtete, ist eine weitere Person tot. Es handelt sich dabei um die Ex-Freundin Florian Hs. Der ehemalige Neonazi aus Baden-Württemberg soll gewusst haben, wer die Poliz […]
    • Niedersachsen: Über 1500 Straftaten am Tag
      Am Montag stellte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (Foto) die neue Kriminalstatistik vor und erklärte dazu freudig: “Niedersachsen ist ein sicheres Bundesland”. 2014 registrierten die Behörden 94.549 Straftaten, rein statistisch waren das weniger als 2013. Im Detail präsentiert sich die Lage aber etwas anders, in Niedersachsen werden pro Tag 1514 […]
    • Bandenkrieg, Vergewaltigungen und Überfälle
      Am Wochenende sorgte die “neue bunte Vielfalt” in Deutschland wieder für “Bereicherungen” aller Art. In Ludwigsburg und Stuttgart gerieten Mitglieder kurdischer Banden aneinander. Mit Messern, Schlagstöcken und Pyrotechnik bewaffnet machten sie sich auf zur Randale. Bei einer Massenprügelei wurde eine Diskothek verwüstet. Ein Großeinsatz der Polizei war nöti […]
    • Linksextreme als Nichtregierungsorganisation
      Die Blockupy-Krawalle in Frankfurt haben die bürgerlichen Medien in Aufruhr versetzt. „Der Rückblick auf die Blockupy-Krawalle offenbart einen Staat im Zerfall, der sich sein Gewaltmonopol von militanten Linksextremisten entwinden läßt; und das beunruhigende Bild eines zerrütteten Landes, in dem linker Terror nicht nur Narrenfreiheit genießt, sondern von maß […]
    • Video: 21. Pegida in Dresden
      Auch heute Abend können wir, dank der russischen Video-Nachrichtenagentur RuptlyTV, via Internet LIVE dabei sein wenn es in Dresden ab 18.30 Uhr wieder heißt „Wir sind das Volk“. Als Redner werden neben Siggi Däbritz heute Götz Kubitschek von der Sezession und Tatjana Festerling erwartet. » Liveticker bei Mopo24
    • „Islam ist eine Bereicherung!“
      Bekanntermaßen machen die Islamisierungs-Funktionäre in allen Städten Deutschlands, in denen “keine Islamisierung” stattfindet, zu bestimmten Anlässen regelmäßig ihre Aufwartung in den verfassungsfeindlichen Moscheen. Auch die Bonner Kommunalpolitiker erledigen diese Pflicht gerne, um die hochsensiblen Korangläubigen bei Laune zu halten, damit sie nicht wied […]
    • Ludwigsburg: Juwelier für die IS-Anhängerin
      “Sie wollten schon immer nach Syrien oder in den Irak und unter dem Siegel Mohammeds kämpfen? Es fehlt ihnen noch der passende Schmuck oder es ist ihnen doch zu gefährlich für Allah zu töten und sie wollen trotzdem ihre Solidarität mit den Kämpfern Allahs zeigen? Kein Problem, bei uns bekommen sie alles was auch im […]
  • RSS Atlas Shrugs

    • An error has occurred; the feed is probably down. Try again later.

Offener Brief von Giordano an Effendi Wulff

Posted by sioede on October 25, 2010

Die Welt Oktober 2010:

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

„Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland, das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland, das ist unsere christlich-jüdische Geschichte, aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland“. Dieser Satz in Ihrer Rede vom 3. Oktober anlässlich des 20. Gedenktags der Wiedervereinigung offenbart in seiner Pauschalität eine so verstörende Unkenntnis der Wirklichkeit und verfrühte Harmonisierung grundverschiedener Systeme, dass es einem die Sprache verschlagen will.

Ich maße mir nicht an, Ihnen Nachhilfeunterricht in Geschichte erteilen zu wollen, aber hier wird eine blauäugige Gleichsetzung des realexistierenden Islam mit einem EU-konformen Wunsch-Islam so sichtbar, dass energischer Widerspruch eingelegt werden muss. Denn der politische und militante Islam ist nicht integrierbar, aber auch der „allgemeine“ jenseits davon ist noch problematisch genug.

Ist er doch bisher auf die Frage, ob er vereinbar sei mit Meinungsvielfalt, Gleichstellung der Frau, Pluralismus, Trennung von Staat und Religion, kurz, mit Demokratie, jede überzeugende Anwort schuldig geblieben. Eine dunkle Wolke, die am Himmel des 21. Jahrhunderts schwebt, und von der auch die Bundesrepublik Deutschland durch eine total verfehlte Immigrationspolitik unmittelbar berührt wird.

Hier stoßen in der Tat zwei grundverschiedene Kulturkreise aufeinander, und das in sehr unterschiedlichen Entwicklungsstadien.

Einmal der judäo-christliche, in dem sich nach finstersten Geschichtsepochen mit Renaissance, Aufklärung, bürgerlichen Revolutionen und ihrer Fortschreibung das liberale Muster durchgesetzt hat, ein gewaltiger Sprung nach vorn. Dann der andere, der islamische Kulturkreis, der nach zivilisatorischen Glanzzeiten, die das Abendland nur beschämen konnten, bei aller inneren Differenzierung dennoch bis heute eine gemeinsame patriarchalisch-archaische Stagnation zu verzeichnen hat: gehorsamsorientiert, säkularitätsfern, auf Ungleichheit der Geschlechter, elterliche Kontrolle und fraglose Anerkennung von religiösen Autoritäten fixiert. Es ist der Zusammenstoß zwischen einer persönliche Freiheiten tief einengenden, traditions- und religionsbestimmten Kultur, und einer anderen, nach langen Irrwegen individualistisch geprägten, vorwiegend christlichen und doch säkularen Gesellschaft.

In dieser Auseinandersetzung türmen sich riesige Hemmnisse, und es sind Muslime selbst, die auf sie hinweisen. So der große türkische Schriftsteller Zafer Senocak, der das Seziermesser an der wundesten Stelle ansetzt: „Kaum ein islamischer Geistlicher, geschweige denn ein frommer Laie, ist willens und in der Lage, das Kernproblem in der Denkstruktur des eigenen Glaubens zu sehen. Sie sind nicht bereit zur kritischen Analyse der eigenen Tradition, zu einer schonungslosen Gegenüberstellung ihres Glaubens mit der Lebenswirklichkeit in der modernen Gesellschaft.“

Oder der unerschrockene Abbas Baydoun, langjähriger Feuilletonchef der libanesischen Tageszeitung „As-Safir“, der sich auf das ähnlich gefährliche Gebiet tabuloser Selbstkritik begibt: „Bei uns suchen viele nach Ausreden, nicht in den Spiegel zu schauen, um uns den Anblick eines fürchterlichen Gesichts zu ersparen, des Gesichts eines anderen Islam, des Islam der Isolation und der willkürlichen Gewalt, der nach und nach die Oberhand gewinnt und bald, während wir dem Höhepunkt der Verblendung zusteuern, unser tatsächliches Gesicht sein wird.“

Was, Herr Bundespräsident, sind Salman Rushdies „Satanische Verse“ gegen diese Beschwörungen? Hier machen Muslime Schluss damit, die Verantwortlichkeit für die eigenen, selbstverursachten Übel und Missstände an „Europa“, den „Großen Satan USA“ oder den „Kleinen Satan Israel“ zu delegieren. Hier prangern Muslime die Unfähigkeit der islamischen Welt zur Selbstreflexion an, hier wird die eigene Elite als der wahre Verursacher der Krise beim Namen genannt. Und dabei ausgesprochen, was auszusprechen kein Nichtmuslim je wagen würde: Nicht die Migration, der Islam ist das Problem!

Ein riesiger, revolutionsüberreifer Teil der Menschheit, die „Umma“, also die gesamte Gemeinschaft der Muslime, so differenziert sie auch in sich ist, droht an ihrer eigenen kultur- und religionsbedingten Rückständigkeit und Unbeweglichkeit zu ersticken. Ein gleichsam dröhnendes Ausrufezeichen dazu: die gespenstische Talmiwelt der Öl-Billionäre am Golf, das Fettauge auf der Bodenlosigkeit eines geld- und goldstrotzenden Zynismus – „Das kann nicht gutgehen“, so Orham Pamuk.

Aber auch in Deutschland, sehr geehrter Herr Bundespräsident, gibt es muslimische Stimmen, die Ihrer Einbringung des islamischen Kulturkreises in den judäo-christlichen skeptisch gegenüberstehen.

So etwa die iranische Theologin Hamideh Mohaghegni, die warnte, „dass die innerislamischen Klärungen auf dem Wege zu einem Euro-Islam noch zwanzig bis dreißig Jahren in Anspruch nehmen werden, und es auch dann immer noch fraglich sei, ob der sich hier durchsetzen oder dem traditionellen Islam unterliegen wird.“

Eine andere Stimme, die dazu aufruft, der Meinung des Volkes Beachtung zu schenken und muslimischen Verbands- und Moscheevereinsfunktionären kritisch gegenüber zu treten, ist die von Dr. Ezhar Cezairli, Mitglied der Deutschen Islamkonferenz: „Ich finde es verständlich, wenn Menschen, die keineswegs der rechten Szene zugehören, Angst vor Islamisierung haben.“ Und weiter: „Es ist eine Gefahr für die Zukunft Deutschlands, dass manche Politiker durch ihre Ignoranz gegenüber islamischen Organisationen dabei sind, die Grundlagen unserer aufgeklärten Gesellschaft aufzugeben.“

Das all den Pauschalumarmern, xenophilen Einäugigen, Sozialromantikern, Gutmenschen vom Dienst und Beschwichtigungsaposteln ins Stammbuch, deren Kuschelpädagogik auch nach Thilo Sarazzin noch so tut, als ob es sich um eine multikulturelle Idylle handelt, die durch sozialtherapeutische Maßnahmen behoben werden könnte.

Keine Missverständnisse, sehr geehrter Herr Bundespräsident: Es bleibt die Ehre der Nation, jeden Zuwanderer, Fremden oder Ausländer gegen die Pest des Rassismus und seine Komplizen zu schützen. Gleichzeitig aber ist es bürgerliche Pflicht, sich gegen Tendenzen, Sitten, Gebräuche und Traditionen aus der türkisch-arabischen Minderheit zu wehren, die jenseits von Lippenbekenntnissen den freiheitlichen Errungenschaften der demokratischen Republik und ihrem Verfassungsstaat ablehnend bis feindlich gegenüberstehen.

Die entscheidenden Integrationshemmnisse kommen aus der muslimischen Minderheit selbst, auch wenn man davon ausgehen kann, dass ihre Mehrheit friedliebend ist. Es bleibt jedoch verstörend, wie rasch in der Welt des Islam riesige Protestaktionen organisiert werden können, sobald Muslime sich angegriffen oder beleidigt fühlen. Wie stumm es aber in den hiesigen Verbänden und Moscheevereinen bleibt, wenn, zum Beispiel, in der türkischen Stadt Malatya drei Mitarbeiter eines Bibelverlags massakriert, Nonnen in Somalia erschossen und in Pakistan Christen wegen Verstoßes gegen das „Blasphämiegesetz“ in Todeszellen gehalten werden, wo sie auf ihre Exekution warten. Eisernes Schweigen…

Das Migrations/Integrationsproblem erfordert aber eine ebenso furchtlose wie kritische Sprache.

Wo sind wir denn, dass wir uns fürchten, zu Ausländer- und Fremdenfeinden gestempelt zu werden, wenn wir uns zu eigenen Wertvorstellungen bekennen? Wo sind wir denn, dass wir uns scheuen müssen, eine paternalistische Kultur, in der das Individuum nichts, die Familie und Glaubensgemeinschaft aber alles ist, integrationsfeindlich zu nennen? Was ist denn falsch an der Feststellung, dass in ungezählten Fällen der Zuwanderung der Anreiz nicht Arbeit gewesen ist, sondern die Lockungen der bundesdeutschen Sozialkasse?

„Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland“ – wirklich?

Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass es nicht unbedrohlich ist, daran Zweifel zu äußern – ich weiß, wovon ich rede. Der Islam kennt die kritische Methode nicht. Deshalb wird Kritik stets mit Beleidigung gleichgesetzt. Was nicht heißt, daß es keine kritischen Muslime gibt.

Meinen Beitrag führe ich an ihrer Seite, mit so tapferen Frauen wie Necla Kelek, Seyran Ates, Mina Ahadi, Ayaan Hirsi Ali – und allen anderen friedlichen Muslima und Muslimen auf der Welt.

Noch ein Postscriptum zu meinem eigenen Antrieb: Als Überlebender des Holocaust kenne ich den Unterschied zwischen Hitlerdeutschland und der Bundesrepublik. Ihre Demokratie ist mir heilig, denn nur in ihr fühle ich mich sicher.

Deshalb: Wer sie antastet, hat mich am Hals, ob nun Moslem, Christ oder Atheist.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Ralph Giordano

__________________________

Pi-News.net, Oktober 2010

Der Kölner Schriftsteller und Islamkritiker Ralph Giordano hat in der WELT zur Diskussion um Thilo Sarrazin in zehn Punkten Stellung genommen und dem ehemaligen Politiker recht gegeben. Der überlebende Holocaust-Verfolgte greift die regierenden Politiker und die Medien, die mit Vorzeigemoslems gegen herrschende Integrationsmängel argumentieren, an, und wirft den Politikern vor, bestehende Probleme mit dem Islam zu verharmlosen. Die WELT-Online-Redaktion hat es sich nicht nehmen lassen, in Giordanos hochinteressanten Beitrag ihre berüchtigte Grafik zu setzen, in der das eigentliche Problem, die Zuwanderung aus islamischen Ländern, einfach ausgeblendet wird.

1. Solange gebildete, berufsintegrierte und akzentfreies Deutsch sprechende Muslima in Talkshows mit wirklichkeitsfernen Sätzen wie „die Frage der Integration stellt sich gar nicht“ so tun, als sei ihr Typ exemplarisch für die muslimische Minderheit in Deutschland und die Gleichstellung muslimischer Frauen eben um die Ecke – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

2. Solange diese Vorzeige-Muslima sich lieber die Zunge abbeißen würden als einzugehen auf das, was kritische Muslima so authentisch wie erschütternd berichtet haben über den Alltag der Unterdrückung, Abschottung und Ausbeutung, der Zwangsehe und Gefangenschaft muslimischer Frauen und Mädchen bis hin zu der unsäglichen Perversion der „Ehrenmorde“ – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

3. Solange widerstandslos hingenommen wird, dass Moscheen in Deutschland nach Eroberern der türkisch-osmanischen Geschichte benannt werden, nach Sultan Selim I. oder, wie im Fall der sogenannten Fatih-Moscheen, nach Mehmet II., dem Eroberer von Konstantinopel – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

4. Solange höchste türkische Verbandsfunktionäre, wie der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mayzek, vor laufender Kamera und Millionen Zuschauern erklären können, Scharia und Grundgesetz seien miteinander vereinbar, ohne sofort des Landes verwiesen zu werden – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

5. Solange rosenkranzartig behauptet wird, der Islam sei eine friedliche Religion, und flapsig hinweggesehen wird über die zahlreichen Aufrufe des Koran, Ungläubige zu töten, besonders aber Juden, Juden, Juden – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

6. Solange die weitverbreitete Furcht vor schleichender Islamisierung in der Bevölkerung als bloßes Luftgebilde abgetan wird und nicht als demoskopische Realität ernst genommen – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

7. Solange von hiesigen Verbandsfunktionären und türkischen Politikern penetrant auf Religionsfreiheit gepocht wird, ohne jede parallele Bemühung um Religionsfreiheit in der Türkei – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

8. Solange nicht offen gesprochen wird über islamische Sitten, Gebräuche und Traditionen, die mit Demokratie, Menschenrechten, Meinungsfreiheit, Gleichstellung der Geschlechter und Pluralismus nicht vereinbar sind – so lange hat Thilo Sarrazin Recht.

9. Solange die großen Themen der Parallelgesellschaften wie Gewaltkultur, überbordender Nationalismus, offener Fundamentalismus, ausgeprägter Antisemitismus und öffentliches Siegergebaren mit demografischer Drohung nicht zentrale Punkte des nationalen Diskurses sind – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

10. Solange Deutschlands Sozialromantiker, Gutmenschen vom Dienst, Pauschal-Umarmer und Beschwichtigungsapostel weiterhin so tun, als sei das Problem Migration/Integration eine multikulturelle Idylle mit kleinen Schönheitsfehlern, die durch sozialtherapeutische Maßnahmen behoben werden können – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

Postskriptum.

Ein integrationsfördernder Vorschlag: Wenn denn das offene Haar der Frau die männliche Begierde weckt, wäre es da nicht besser, den Männern Handschellen anzulegen, als den Frauen das Kopftuch zu verordnen?


PI-Update: Die WELT-Online-Redaktion hat die Kommentarfunktion bei Giordanos Artikel nach 19 Einträgen geschlossen (forum@welt.de).

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

 
Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

%d bloggers like this: