SIOE Deutschland

Racism is the lowest form of human stupidity, but Islamophobia is the height of common sense

  • sioegermany_logo
  • SIOE Mitgliedschaft & Spenden

    IBAN: DK 91 9860 8890006605
    Swift kode: FIONDK 22


    paypal_logo1

  • “SIOE Deutschland” auf www.Facebook.com

    Tragen Sie sich in unserer Gruppe als Mitglied ein, und werden Sie Teil des islamo-faschistischen Widerstandes.
  • Zum Nachlesen

  • Subscribe

  • RSS PI-News

    • Länder-Ranking: Deutschland stürzt ab
      Wie sicher ist Deutschland heute? Und wie sicher war es, bevor die Kanzlerin in ihrer unendlichen Weisheit die Grenzen für alle öffnete, die kommen wollten? Zwei Fragen, die miteinander zusammenhängen. Jeder weiß, dass die Masseneinwanderung von insbesondere Moslems zu einer dramatischen Steigerung der Kriminalität geführt hat. Das belegt sogar die amtliche […]
    • Deutschland als Taliban-Hochburg
      Immer mehr Afghanen, die als angebliche Flüchtlinge nach Deutschland kommen, erklären bei ihrer Ankunft, dass sie zu den radikal-islamischen Taliban in Afghanistan gehört heben. Das erklärte unlängst das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf). Auf Grundlage dieser Selbstbezichtigungen ergibt sich, dass sich mindestens eine mittlere vierstellige Zahl […]
    • BILD droht Putin und Lesern: Kein Fußball im Sommer
      Gerade eben haben haben die HerrInnen von BILD vom Leser wieder mal voll auf die Zwölf bekommen, haben sie doch im letzten Quartal schon wieder knapp 200.000 (Zweihundertausend!!) Käufer verloren (gut eine halbe Million Leser!!). Sie haben jetzt netto gerade mal eben 1,5 von einst über 5 Millionen. Aber schon buddeln die Herrschaften, die immer […]
    • Der neue Klonovsky – ein deutsches Tagebuch
      Jetzt ist er also da: der neue Band der Klonovsky-Tagebücher namens „Schilda wird täglich bunter“. Michael Klonovskys „Acta Diurna“ ist dabei nicht irgendein Tagebuch, das halt jährlich erscheint. Es ist jedes Mal ein wundervoll dargebrachtes Dokument zeithistorischer Analyse. Es liegt jedes Jahr aufs Neue mit den Prognosen richtig –  auch da, wo der Autor g […]
    • Autos, die keiner will – Kunde nie gefragt
      Wie wollen die Automobilhersteller die strenger werdenden Grenzwerte für CO2, Rußpartikel und Stickoxyde erreichen? Welche Strategie führt zu einer Mobilität, die ohne fossile Brennstoffe auskommt? Welche Rolle können synthetische Kraftstoffe dabei spielen? Wie können vernetzte Fahrzeuge, die ständig miteinander und mit dem Hersteller kommunizieren, dem Date […]
    • Nicolaus Fest über Mariam Lau von der ZEIT
      Vor einigen Wochen fragte mich Mariam Lau [Foto r.] von der ZEIT, ob ich für ein Interview zur Verfügung stände. Ich lehnte ab. Das journalistische Verständnis der ZEIT, oder wie immer man es nennen wolle, sei dem meinigen diametral entgegengesetzt. Zudem könne sich jeder anhand dieses Blogs und meiner Videos über meine Positionen informieren. Ich […] […]
    • “Es wird noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen”
      Der österreichische Bundespräsident Alexander van der Bellen hat sich in einer ORF-Fernsehsendung dahingehend geäußert, bald ALLE Frauen aus “Solidarität” mit den armen, unterdrückten muslimischen Kopftuch-Frauen bitten zu müssen, ein Kopftuch zu tragen. Wörtlich sagte er in dem kurzen Ausschnitt aus dem Beitrag “100 Tage van der Bellen” vom 25.04.2017: “Es […]
    • Überfall mit Baseballschläger in Köln-Mülheim
      Es wird immer gefährlicher, sich abends oder nachts durch bestimmte Bereiche Kölns zu bewegen, selbst wenn es sich dabei um stark frequentierte öffentliche Orte handelt: So verübten in der Nacht zum Montag zwei mit einem Baseballschläger und einem Messer bewaffnete junge Männer einen brutalen Raubüberfall auf einen 19-jährigen Kölner im Bahnhof Mülheim. Die […]
    • Martin Sellner: WDR jetzt mit “Erklärnazi”
      Martin Sellner analysiert in obigem Video den neuesten mit GEZ-Zwangsgebühren finanzierten WDR-Schenkelklopfer “Aufstieg der Rechten”. Die identitäre Bewegung Deutschland gibt ebenfalls eine Stellungnahme zur Agitpropaganda mit dem sagenhaften “WDR-Erklärnazi” ab. (Mehr Videos von Martin Sellner gibt es auf seinem Youtube-Kanal oder auf seiner Facebook-Seite […]
    • Video: Altparteien unterstützten Linksextreme bei illegalen Blockaden gegen AfD-Parteitag
      Die illegalen Blockaden des AfD-Bundesparteitages in Köln war nicht nur ein Unternehmen von Linksextremen. Vielmehr erfuhren diese eifrige Unterstützung durch Spitzenpolitiker von SPD und Grünen. Zu den Bundesgenossen der Antifa gehören nach Recherchen des Blogs “Metropolico” Ralf Stegner (SPD), Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD), Cem Özdemir (G […]
    • HH: Afghane schändet Teenie – kein Haftgrund
      Wie jetzt bekannt wurde, hat am vergangenen Samstag ein 29-jähriger afghanischer Gast der Kanzlerin eine 15-jährige Patientin in ihrem Spitalsbett im Hamburger Krankenhaus St. Georg missbraucht. Der „Schutzsuchende“ war wegen Alkoholmissbrauchs in die Notaufnahme gebracht worden. Unbemerkt begab er sich zu einer Station, wo er zunächst in das Krankenzimmer e […]
    • Spiegel TV und der “lange Arm des Kreml”
      Dass das einstige „Sturmgeschütz der Demokratie“ immer seine eigene Position zum Weltgeschehen hatte (man kann es auch „Agenda“ oder politische Ausrichtung nennen), ist ein Allgemeinplatz, vor allem ist es für ein Privatunternehmen absolut legitim. Als privates Medium ist der Spiegel natürlich berechtigt, seine Sicht der Welt darzustellen und auch seine Stel […]
    • Nach Treffen mit Judenhassern: Netanjahu lässt Gespräch mit Außenminister Gabriel platzen
      Außenminister Sigmar Gabriel (SPD), bekannt dafür, ohne Funken Diplomatie im In- und Ausland den Elefanten im Porzellanlanden zu geben, hat es geschafft, das deutsch-israelische Verhältnis weiter zu trüben. Im Inland immer dafür zu haben, andere als Pack oder in der Nazi-Ecke zu verorten, hat er sich bei seinem Besuch in Israel selbst als dem israelfeindlich […]
    • Seniorin im Einsatz gegen die AfD
      Jedes Mittel ist den deutschen Mainstream-Medien recht, um gegen die AfD zu hetzen. Das ist schon lange Zeit so. Nur zu gerne werden irgendwelche Experten ausgegraben, die so bekannte Koryphäen sind, dass sie niemand kennt, die dann genau das sagen, was die Redaktionen hören wollen, zum höheren Wohl der herrschenden Parteien und der unseligen Kanzlerin. […] […]
    • “Der Übergang” – Akif Pirinçcis neues Buch!
      Der unermüdliche und schwer kreative Akif Pirinçci hat soeben die Druckfreigabe für sein neues Buch erteilt – “Der Übergang. Bericht aus einem verlorenen Land” wird Ende Mai im Verlag Antaios erscheinen. Es geht darin um zwei gesellschaftliche Phänomene, die Deutschland derzeit bis zur Unkenntlichkeit verändern und in nicht allzu ferner Zukunft seine Identit […]
    • CDU-Brandstifter bieten sich als Löschtruppe an
      „Ich fühl mich hier nicht mehr sicher. Warum tun die nichts?“, eine derzeit oft gestellte Frage vieler Bürger mit der ausgerechnet die CDU in NRW auf Wählerfang geht. Mit „die“ sind jene gemeint, die vom Volk den Auftrag haben Sicherheit und Ordnung zu bewahren. Das sind aber dieselben, die für diese Unsicherheit, die viel mehr […]
    • Deutsch-französische Freundschaft alter Kuchen
      Die deutsch-französische Freundschaft ist ein Sonntagskuchen. Der aber ist alt und trocken geworden und krümelt vor sich hin. Was wissen denn Politiker und Menschen diesseits und jenseits von Rhein, Mosel und Saar noch voneinander? Sie haben sich auseinandergelebt, je mehr sie zusammenkommen. Freundschaft zwischen Ländern gibt es nicht, das ist die erste Sel […]
    • Auflage: Bild & Co am Abgrund
      Alles wie gehabt in der Berliner Axel-Springer-Straße: „Bild“ und „Bild am Sonntag“ brechen im ersten Quartal 2017 erneut zweistellig ein. Das xte Mal nacheinander. Wieder liefen um die 200.000 davon… Und auch der Rest-Mainstream säuft weiter ab. Zulegen konnte mal wieder die „Junge Freiheit“ – um 5,1 Prozent. Wahrscheinlich wär’s (wie letztes Jahr) das Dopp […]
    • Indonesien wird immer radikal-islamischer
      Das mit 200 Millionen Mohammedanern bevölkerungsreichste Islam-Land galt bisher als vergleichsweise moderat. Das ändert sich jetzt rasant. Der fundamentale Islam greift immer mehr um sich, koran-hörige Scharfmacher radikalisieren die Bevölkerung und Nicht-Moslems werden für faktisch richtige Aussagen zum gefährlichsten Buch der Welt vor Gericht gezerrt. Es f […]
    • Italien: Kaum einer will Asyl
      Dass nur wenige derjenigen, die als „Flüchtlinge“ nach Europa kommen Anspruch auf Asyl haben, ist ein offenes Geheimnis. Die allermeisten flüchten vor nichts, wollen eben nur ein warmes Plätzchen ohne Arbeit aber dafür mit Komfort und Geld. Das belegen jetzt auch Statistiken aus Italien. Gerade einmal 2,65 Prozent derjenigen, die über das Mittelmeer nach Ita […]
  • RSS Atlas Shrugs

    • An error has occurred; the feed is probably down. Try again later.

Offener Brief von Giordano an Effendi Wulff

Posted by sioede on October 25, 2010

Die Welt Oktober 2010:

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

„Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland, das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland, das ist unsere christlich-jüdische Geschichte, aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland“. Dieser Satz in Ihrer Rede vom 3. Oktober anlässlich des 20. Gedenktags der Wiedervereinigung offenbart in seiner Pauschalität eine so verstörende Unkenntnis der Wirklichkeit und verfrühte Harmonisierung grundverschiedener Systeme, dass es einem die Sprache verschlagen will.

Ich maße mir nicht an, Ihnen Nachhilfeunterricht in Geschichte erteilen zu wollen, aber hier wird eine blauäugige Gleichsetzung des realexistierenden Islam mit einem EU-konformen Wunsch-Islam so sichtbar, dass energischer Widerspruch eingelegt werden muss. Denn der politische und militante Islam ist nicht integrierbar, aber auch der „allgemeine“ jenseits davon ist noch problematisch genug.

Ist er doch bisher auf die Frage, ob er vereinbar sei mit Meinungsvielfalt, Gleichstellung der Frau, Pluralismus, Trennung von Staat und Religion, kurz, mit Demokratie, jede überzeugende Anwort schuldig geblieben. Eine dunkle Wolke, die am Himmel des 21. Jahrhunderts schwebt, und von der auch die Bundesrepublik Deutschland durch eine total verfehlte Immigrationspolitik unmittelbar berührt wird.

Hier stoßen in der Tat zwei grundverschiedene Kulturkreise aufeinander, und das in sehr unterschiedlichen Entwicklungsstadien.

Einmal der judäo-christliche, in dem sich nach finstersten Geschichtsepochen mit Renaissance, Aufklärung, bürgerlichen Revolutionen und ihrer Fortschreibung das liberale Muster durchgesetzt hat, ein gewaltiger Sprung nach vorn. Dann der andere, der islamische Kulturkreis, der nach zivilisatorischen Glanzzeiten, die das Abendland nur beschämen konnten, bei aller inneren Differenzierung dennoch bis heute eine gemeinsame patriarchalisch-archaische Stagnation zu verzeichnen hat: gehorsamsorientiert, säkularitätsfern, auf Ungleichheit der Geschlechter, elterliche Kontrolle und fraglose Anerkennung von religiösen Autoritäten fixiert. Es ist der Zusammenstoß zwischen einer persönliche Freiheiten tief einengenden, traditions- und religionsbestimmten Kultur, und einer anderen, nach langen Irrwegen individualistisch geprägten, vorwiegend christlichen und doch säkularen Gesellschaft.

In dieser Auseinandersetzung türmen sich riesige Hemmnisse, und es sind Muslime selbst, die auf sie hinweisen. So der große türkische Schriftsteller Zafer Senocak, der das Seziermesser an der wundesten Stelle ansetzt: „Kaum ein islamischer Geistlicher, geschweige denn ein frommer Laie, ist willens und in der Lage, das Kernproblem in der Denkstruktur des eigenen Glaubens zu sehen. Sie sind nicht bereit zur kritischen Analyse der eigenen Tradition, zu einer schonungslosen Gegenüberstellung ihres Glaubens mit der Lebenswirklichkeit in der modernen Gesellschaft.“

Oder der unerschrockene Abbas Baydoun, langjähriger Feuilletonchef der libanesischen Tageszeitung „As-Safir“, der sich auf das ähnlich gefährliche Gebiet tabuloser Selbstkritik begibt: „Bei uns suchen viele nach Ausreden, nicht in den Spiegel zu schauen, um uns den Anblick eines fürchterlichen Gesichts zu ersparen, des Gesichts eines anderen Islam, des Islam der Isolation und der willkürlichen Gewalt, der nach und nach die Oberhand gewinnt und bald, während wir dem Höhepunkt der Verblendung zusteuern, unser tatsächliches Gesicht sein wird.“

Was, Herr Bundespräsident, sind Salman Rushdies „Satanische Verse“ gegen diese Beschwörungen? Hier machen Muslime Schluss damit, die Verantwortlichkeit für die eigenen, selbstverursachten Übel und Missstände an „Europa“, den „Großen Satan USA“ oder den „Kleinen Satan Israel“ zu delegieren. Hier prangern Muslime die Unfähigkeit der islamischen Welt zur Selbstreflexion an, hier wird die eigene Elite als der wahre Verursacher der Krise beim Namen genannt. Und dabei ausgesprochen, was auszusprechen kein Nichtmuslim je wagen würde: Nicht die Migration, der Islam ist das Problem!

Ein riesiger, revolutionsüberreifer Teil der Menschheit, die „Umma“, also die gesamte Gemeinschaft der Muslime, so differenziert sie auch in sich ist, droht an ihrer eigenen kultur- und religionsbedingten Rückständigkeit und Unbeweglichkeit zu ersticken. Ein gleichsam dröhnendes Ausrufezeichen dazu: die gespenstische Talmiwelt der Öl-Billionäre am Golf, das Fettauge auf der Bodenlosigkeit eines geld- und goldstrotzenden Zynismus – „Das kann nicht gutgehen“, so Orham Pamuk.

Aber auch in Deutschland, sehr geehrter Herr Bundespräsident, gibt es muslimische Stimmen, die Ihrer Einbringung des islamischen Kulturkreises in den judäo-christlichen skeptisch gegenüberstehen.

So etwa die iranische Theologin Hamideh Mohaghegni, die warnte, „dass die innerislamischen Klärungen auf dem Wege zu einem Euro-Islam noch zwanzig bis dreißig Jahren in Anspruch nehmen werden, und es auch dann immer noch fraglich sei, ob der sich hier durchsetzen oder dem traditionellen Islam unterliegen wird.“

Eine andere Stimme, die dazu aufruft, der Meinung des Volkes Beachtung zu schenken und muslimischen Verbands- und Moscheevereinsfunktionären kritisch gegenüber zu treten, ist die von Dr. Ezhar Cezairli, Mitglied der Deutschen Islamkonferenz: „Ich finde es verständlich, wenn Menschen, die keineswegs der rechten Szene zugehören, Angst vor Islamisierung haben.“ Und weiter: „Es ist eine Gefahr für die Zukunft Deutschlands, dass manche Politiker durch ihre Ignoranz gegenüber islamischen Organisationen dabei sind, die Grundlagen unserer aufgeklärten Gesellschaft aufzugeben.“

Das all den Pauschalumarmern, xenophilen Einäugigen, Sozialromantikern, Gutmenschen vom Dienst und Beschwichtigungsaposteln ins Stammbuch, deren Kuschelpädagogik auch nach Thilo Sarazzin noch so tut, als ob es sich um eine multikulturelle Idylle handelt, die durch sozialtherapeutische Maßnahmen behoben werden könnte.

Keine Missverständnisse, sehr geehrter Herr Bundespräsident: Es bleibt die Ehre der Nation, jeden Zuwanderer, Fremden oder Ausländer gegen die Pest des Rassismus und seine Komplizen zu schützen. Gleichzeitig aber ist es bürgerliche Pflicht, sich gegen Tendenzen, Sitten, Gebräuche und Traditionen aus der türkisch-arabischen Minderheit zu wehren, die jenseits von Lippenbekenntnissen den freiheitlichen Errungenschaften der demokratischen Republik und ihrem Verfassungsstaat ablehnend bis feindlich gegenüberstehen.

Die entscheidenden Integrationshemmnisse kommen aus der muslimischen Minderheit selbst, auch wenn man davon ausgehen kann, dass ihre Mehrheit friedliebend ist. Es bleibt jedoch verstörend, wie rasch in der Welt des Islam riesige Protestaktionen organisiert werden können, sobald Muslime sich angegriffen oder beleidigt fühlen. Wie stumm es aber in den hiesigen Verbänden und Moscheevereinen bleibt, wenn, zum Beispiel, in der türkischen Stadt Malatya drei Mitarbeiter eines Bibelverlags massakriert, Nonnen in Somalia erschossen und in Pakistan Christen wegen Verstoßes gegen das „Blasphämiegesetz“ in Todeszellen gehalten werden, wo sie auf ihre Exekution warten. Eisernes Schweigen…

Das Migrations/Integrationsproblem erfordert aber eine ebenso furchtlose wie kritische Sprache.

Wo sind wir denn, dass wir uns fürchten, zu Ausländer- und Fremdenfeinden gestempelt zu werden, wenn wir uns zu eigenen Wertvorstellungen bekennen? Wo sind wir denn, dass wir uns scheuen müssen, eine paternalistische Kultur, in der das Individuum nichts, die Familie und Glaubensgemeinschaft aber alles ist, integrationsfeindlich zu nennen? Was ist denn falsch an der Feststellung, dass in ungezählten Fällen der Zuwanderung der Anreiz nicht Arbeit gewesen ist, sondern die Lockungen der bundesdeutschen Sozialkasse?

„Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland“ – wirklich?

Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass es nicht unbedrohlich ist, daran Zweifel zu äußern – ich weiß, wovon ich rede. Der Islam kennt die kritische Methode nicht. Deshalb wird Kritik stets mit Beleidigung gleichgesetzt. Was nicht heißt, daß es keine kritischen Muslime gibt.

Meinen Beitrag führe ich an ihrer Seite, mit so tapferen Frauen wie Necla Kelek, Seyran Ates, Mina Ahadi, Ayaan Hirsi Ali – und allen anderen friedlichen Muslima und Muslimen auf der Welt.

Noch ein Postscriptum zu meinem eigenen Antrieb: Als Überlebender des Holocaust kenne ich den Unterschied zwischen Hitlerdeutschland und der Bundesrepublik. Ihre Demokratie ist mir heilig, denn nur in ihr fühle ich mich sicher.

Deshalb: Wer sie antastet, hat mich am Hals, ob nun Moslem, Christ oder Atheist.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Ralph Giordano

__________________________

Pi-News.net, Oktober 2010

Der Kölner Schriftsteller und Islamkritiker Ralph Giordano hat in der WELT zur Diskussion um Thilo Sarrazin in zehn Punkten Stellung genommen und dem ehemaligen Politiker recht gegeben. Der überlebende Holocaust-Verfolgte greift die regierenden Politiker und die Medien, die mit Vorzeigemoslems gegen herrschende Integrationsmängel argumentieren, an, und wirft den Politikern vor, bestehende Probleme mit dem Islam zu verharmlosen. Die WELT-Online-Redaktion hat es sich nicht nehmen lassen, in Giordanos hochinteressanten Beitrag ihre berüchtigte Grafik zu setzen, in der das eigentliche Problem, die Zuwanderung aus islamischen Ländern, einfach ausgeblendet wird.

1. Solange gebildete, berufsintegrierte und akzentfreies Deutsch sprechende Muslima in Talkshows mit wirklichkeitsfernen Sätzen wie „die Frage der Integration stellt sich gar nicht“ so tun, als sei ihr Typ exemplarisch für die muslimische Minderheit in Deutschland und die Gleichstellung muslimischer Frauen eben um die Ecke – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

2. Solange diese Vorzeige-Muslima sich lieber die Zunge abbeißen würden als einzugehen auf das, was kritische Muslima so authentisch wie erschütternd berichtet haben über den Alltag der Unterdrückung, Abschottung und Ausbeutung, der Zwangsehe und Gefangenschaft muslimischer Frauen und Mädchen bis hin zu der unsäglichen Perversion der „Ehrenmorde“ – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

3. Solange widerstandslos hingenommen wird, dass Moscheen in Deutschland nach Eroberern der türkisch-osmanischen Geschichte benannt werden, nach Sultan Selim I. oder, wie im Fall der sogenannten Fatih-Moscheen, nach Mehmet II., dem Eroberer von Konstantinopel – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

4. Solange höchste türkische Verbandsfunktionäre, wie der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mayzek, vor laufender Kamera und Millionen Zuschauern erklären können, Scharia und Grundgesetz seien miteinander vereinbar, ohne sofort des Landes verwiesen zu werden – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

5. Solange rosenkranzartig behauptet wird, der Islam sei eine friedliche Religion, und flapsig hinweggesehen wird über die zahlreichen Aufrufe des Koran, Ungläubige zu töten, besonders aber Juden, Juden, Juden – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

6. Solange die weitverbreitete Furcht vor schleichender Islamisierung in der Bevölkerung als bloßes Luftgebilde abgetan wird und nicht als demoskopische Realität ernst genommen – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

7. Solange von hiesigen Verbandsfunktionären und türkischen Politikern penetrant auf Religionsfreiheit gepocht wird, ohne jede parallele Bemühung um Religionsfreiheit in der Türkei – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

8. Solange nicht offen gesprochen wird über islamische Sitten, Gebräuche und Traditionen, die mit Demokratie, Menschenrechten, Meinungsfreiheit, Gleichstellung der Geschlechter und Pluralismus nicht vereinbar sind – so lange hat Thilo Sarrazin Recht.

9. Solange die großen Themen der Parallelgesellschaften wie Gewaltkultur, überbordender Nationalismus, offener Fundamentalismus, ausgeprägter Antisemitismus und öffentliches Siegergebaren mit demografischer Drohung nicht zentrale Punkte des nationalen Diskurses sind – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

10. Solange Deutschlands Sozialromantiker, Gutmenschen vom Dienst, Pauschal-Umarmer und Beschwichtigungsapostel weiterhin so tun, als sei das Problem Migration/Integration eine multikulturelle Idylle mit kleinen Schönheitsfehlern, die durch sozialtherapeutische Maßnahmen behoben werden können – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

Postskriptum.

Ein integrationsfördernder Vorschlag: Wenn denn das offene Haar der Frau die männliche Begierde weckt, wäre es da nicht besser, den Männern Handschellen anzulegen, als den Frauen das Kopftuch zu verordnen?


PI-Update: Die WELT-Online-Redaktion hat die Kommentarfunktion bei Giordanos Artikel nach 19 Einträgen geschlossen (forum@welt.de).

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

 
%d bloggers like this: