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Racism is the lowest form of human stupidity, but Islamophobia is the height of common sense

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Der Koran: Ein Auszug

Posted by sioede on November 17, 2009

DER KORAN

Übersetzt und eingeleitet von

Hans Zirker

INHALT

Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

DER KORAN

1. Sure: Die Eröffnung . . . . . . . . 15

2. Sure: Die Kuh . . . . . . . . . . . . 15

3. Sure: Imrans Leute . . . . . . . . . 41

4. Sure: Die Frauen . . . . . . . . . . 56

5. Sure: Der Tisch . . . . . . . . . . . 71

6. Sure: Das Vieh . . . . . . . . . . . 83

7. Sure: Die Höhen . . . . . . . . . . 98

8. Sure: Die Beute . . . . . . . . . . . 113

9. Sure: Die Umkehr . . . . . . . . . 119

10. Sure: Jona . . . . . . . . . . . . . . 129

11. Sure: Hud . . . . . . . . . . . . . . 138

12. Sure: Josef . . . . . . . . . . . . . . 147

13. Sure: Der Donner . . . . . . . . . . 155

14. Sure: Abraham . . . . . . . . . . . 159

15. Sure: Al-Hidschr . . . . . . . . . . 163

16. Sure: Die Biene . . . . . . . . . . . 166

17. Sure: Die Nachtreise . . . . . . . . 174

18. Sure: Die Höhle . . . . . . . . . . . 182

19. Sure: Maria . . . . . . . . . . . . . 189

20. Sure: Tā Hā . . . . . . . . . . . . . 194

21. Sure: Die Propheten . . . . . . . . 201

22. Sure: Die Wallfahrt . . . . . . . . . 207

23. Sure: Die Gläubigen . . . . . . . . 212

24. Sure: Das Licht . . . . . . . . . . . 217

25. Sure: Die Entscheidung . . . . . . 223

26. Sure: Die Dichter . . . . . . . . . . 227

27. Sure: Die Ameisen . . . . . . . . . 235

28. Sure: Die Geschichte . . . . . . . . 241

29. Sure: Die Spinne . . . . . . . . . . 247

30. Sure: Die Byzantiner . . . . . . . . 252

31. Sure: Luqman . . . . . . . . . . . . 255

32. Sure: Die Niederwerfung im Gebet 258

33. Sure: Die Parteien . . . . . . . . . 260

34. Sure: Die Sabäer . . . . . . . . . . 265

35. Sure: Der Schöpfer . . . . . . . . . 269

36. Sure: Yā Sīn . . . . . . . . . . . . . 273

37. Sure: Die in Reihen stehen . . . . . 276

38. Sure: Sād . . . . . . . . . . . . . . . 282

39. Sure: Die Scharen . . . . . . . . . . 286

40. Sure: Der Vergebende . . . . . . . 291

41. Sure: Genau dargelegt . . . . . . . 297

42. Sure: Die Beratung . . . . . . . . . 300

43. Sure: Der Prunk . . . . . . . . . . . 304

44. Sure: Der Rauch . . . . . . . . . . 308

45. Sure: Die auf den Knien . . . . . . 310

46. Sure: Die Dünen . . . . . . . . . . 313

47. Sure: Mohammed . . . . . . . . . . 316

48. Sure: Die Entscheidung . . . . . . 318

49. Sure: Die Gemächer . . . . . . . . 321

50. Sure: Qāf . . . . . . . . . . . . . . . 322

51. Sure: Die Worfelnden . . . . . . . . 324

52. Sure: Der Berg . . . . . . . . . . . 326

53. Sure: Der Stern . . . . . . . . . . . 328

54. Sure: Der Mond . . . . . . . . . . . 330

55. Sure: DerAllerbarmende . . . . . . 332

56. Sure: Die Hereinbrechende . . . . 334

57. Sure: Das Eisen . . . . . . . . . . . 337

58. Sure: Der Streit . . . . . . . . . . . 339

59. Sure: Die Versammlung . . . . . . 341

60. Sure: Die Geprüfte . . . . . . . . . 343

61. Sure: Die Reihe . . . . . . . . . . . 345

62. Sure: Der Freitag . . . . . . . . . . 346

63. Sure: Die Heuchler . . . . . . . . . 347

64. Sure: Die Rivalität . . . . . . . . . 348

65. Sure: Die Entlassung . . . . . . . . 349

66. Sure: Das Verbot . . . . . . . . . . 350

67. Sure: Die Herrschaft . . . . . . . . 352

68. Sure: Das Schreibrohr . . . . . . . 353

69. Sure: Die Eintreffende . . . . . . . 355

70. Sure: Die Leiter . . . . . . . . . . . 357

71. Sure: Noach . . . . . . . . . . . . . 358

72. Sure: Die Dschinn . . . . . . . . . 359

73. Sure: Der sich einhüllt . . . . . . . 361

74. Sure: Der sich das Gewand umlegt 362

75. Sure: Die Auferstehung . . . . . . 364

76. Sure: Der Mensch . . . . . . . . . . 365

77. Sure: Die Gesandten . . . . . . . . 366

78. Sure: Die Geschichte . . . . . . . . 368

79. Sure: Die Reißenden . . . . . . . . 369

80. Sure: Er runzelte die Stirn . . . . . 370

81. Sure: Das Umwickeln . . . . . . . 371

82. Sure: Das Zerbrochen-Werden . . 372

83. Sure: Die das Maß mindern . . . . 373

84. Sure: Das Gespalten-Werden . . . 374

85. Sure: Die Sternzeichen . . . . . . . 374

86. Sure: Der nächtlich Aufziehende . 375

87. Sure: Der Höchste . . . . . . . . . 376

88. Sure: Die Zudeckende . . . . . . . 376

89. Sure: Der Tagesanbruch . . . . . . 377

90. Sure: Der Ort . . . . . . . . . . . . 378

91. Sure: Die Sonne . . . . . . . . . . . 379

92. Sure: Die Nacht . . . . . . . . . . . 379

6 Inhalt

93. Sure: Der lichte Morgen . . . . . 380

94. Sure: Das Weit-Werden . . . . . . 380

95. Sure: Der Feigenbaum . . . . . . 380

96. Sure: Der Klumpen . . . . . . . . 381

97. Sure: Die Bestimmung . . . . . . 381

98. Sure: Das klare Zeugnis . . . . . . 382

99. Sure: Das Beben . . . . . . . . . . 382

100. Sure: Die Rennenden . . . . . . . 383

101. Sure: Die Zuschlagende . . . . . . 383

102. Sure: Der Eifer nach mehr . . . . 383

103. Sure: Der Nachmittag . . . . . . . 384

104. Sure: Der Lästerer . . . . . . . . . 384

105. Sure: Der Elefant . . . . . . . . . 384

106. Sure: Die Quraisch . . . . . . . . . 385

107. Sure: Die Unterstützung . . . . . 385

108. Sure: Die Fülle . . . . . . . . . . . 385

109. Sure: Die Ungläubigen . . . . . . 385

110. Sure: Die Hilfe . . . . . . . . . . . 386

111. Sure: Der Palmfaserstrick . . . . . 386

112. Sure: Der reine Glaube . . . . . . 386

113. Sure: Der anbrechende Tag . . . . 386

114. Sure: Die Menschen . . . . . . . . 387

1. Sure: Die Eröffnung

1 Im Namen Gottes, des Allerbarmenden und Barmherzigen.

2 Das Lob gebührt Gott, dem Herrn aller Welt,

3 dem Allerbarmenden und Barmherzigen,

4 dem Herrscher am Tag des Gerichts.

5 Dir dienen wir und dich bitten wir um Hilfe.

6 Führe uns den geraden Weg,

7 den Weg derer, denen du Gnade schenkst, denen nicht gezürnt wird und die nicht

irregehen!

2. Sure: Die Kuh

Im Namen Gottes, des Allerbarmenden und Barmherzigen.

1 Alif lām mīm.

2 Das ist die Schrift – an ihr ist kein Zweifel –, Führung für die Gottesfürchtigen,

3 die an das Verborgene glauben, das Gebet verrichten und von dem spenden,

womit wir sie versorgt haben,

4 die an das glauben, was zu dir und vor dir herabgesandt worden ist, und dabei

vom Jenseitig-Letzten überzeugt sind.

5 Die sind von ihrem Herrn geführt. Denen ergeht es gut.

6 Denen, die ungläubig sind, ist es gleich, ob du sie warnst oder nicht. Sie glauben

nicht.

7 Gott hat ihnen Herz und Gehör versiegelt und über ihrem Blick liegt eine Hülle.

Sie bekommen mächtige Strafe.

8 Mancher unter den Menschen sagt:

„Wir glauben an Gott und den Jüngsten Tag.“

Sie glauben aber nicht.

9 Sie wollen Gott betrügen und die, die glauben, betrügen aber nur sich selbst, ohne

es zu merken.

10 In ihrem Herzen ist Krankheit, und Gott mehrt sie noch. Sie bekommen schmerzhafte

Strafe, weil sie stets gelogen haben.

11 Wenn man zu ihnen sagt:

„Stiftet nicht Unheil auf der Erde!“,

sagen sie:

„Wir stiften nur Heil.“

12 Sie sind doch Unheilstifter. Aber sie merken es nicht.

13 Und wenn man zu ihnen sagt:

„Glaubt, wie die Menschen glauben!“,

sagen sie:

„Sollen wir glauben, wie die Toren glauben?“

Sie sind doch Toren. Aber sie wissen es nicht.

14 Wenn sie die treffen, die glauben, sagen sie:

„Wir glauben.“

Wenn sie aber weg sind bei ihren Teufeln, sagen sie:

„Wir sind mit euch.Wir belustigen uns nur.“

15 Gott belustigt sich über sie und bestärkt sie darin, dass sie in ihrer Gesetzlosigkeit

umherirren.

16 Die haben sich die Verirrung gegen die Führung erkauft. Da bringt ihr Handel

keinen Gewinn. Sie sind nicht geführt.

17 Mit ihnen ist es wie mit dem, der Feuer anzündete.Als es die Umgebung erleuchtete,

nahm Gott ihnen das Licht und ließ sie in Finsternissen, so dass sie nicht

sahen.

18 Taub, stumm und blind – da kehren sie nicht um.

19 Oder es ist wie heftiger Regen vom Himmel mit Finsternissen, Donner und Blitz.

Aus Todesangst stecken sie sich vor den Donnerschlägen die Finger in die Ohren.

Gott umfasst die Ungläubigen.

20 Der Blitz raubt ihnen fast den Blick. Solange er ihnen leuchtet, gehen sie in ihm.

Lässt er aber über ihnen dunkel werden, bleiben sie stehen.

Wenn Gott wollte, nähme er ihnen Gehör und Blick.

Gott ist aller Sache mächtig.

21 Ihr Menschen, dient eurem Herrn, der euch und die vor euch erschaffen hat –

Vielleicht werdet ihr gottesfürchtig!

22 der euch die Erde als Teppich und den Himmel als Bau geschaffen hat,

der vom Himmel Wasser herabsendet und damit Früchte hervorbringt zu eurem

Unterhalt.

So gebt Gott nicht Gleichgestellte bei, wo ihr doch Bescheid wisst!

23 Wenn ihr über das, was wir auf unseren Diener hinabgesandt haben, in Zweifel

seid, dann bringt eine Sure ähnlicher Art und ruft eure Zeugen an außer Gott,

falls ihr wahrhaftig seid!

24 Doch wenn ihr es nicht tut – und ihr werdet es nicht tun –, dann hütet euch vor

dem Feuer, dessen Brennstoff Menschen und Steine sind! Es ist den Ungläubigen

bereitet.

25 Verkünde denen, die glauben und gute Werke tun, dass sie Gärten bekommen, in

denen unten Flüsse fließen! Sooft sie daraus zum Unterhalt mit Früchten versorgt

werden, sagen sie:

„Das ist es, womit wir schon früher versorgt worden sind.“

Man bringt es ihnen ähnlich. Sie bekommen in ihnen (den Gärten) gereinigte

Ehefrauen. Ewig sind sie darin.

26 Gott schämt sich nicht, irgendeinen Vergleich zu prägen mit einer Mücke und anderem

darüber hinaus. Die glauben, wissen, dass es die Wahrheit von ihrem Herrn

ist. Die aber ungläubig sind, sagen:

„Was will Gott mit dem als Vergleich?“

Er leitet damit viele irre und führt damit viele. Er leitet damit aber nur die Frevler

irre,

27 die ihre Verpflichtung gegenüber Gott, nachdem sie sie eingegangen sind, brechen,

das zerschneiden, was Gott zusammenzubinden geboten hat, und auf der

Erde Unheil stiften.

Das sind die Verlierer.

16 2. Sure

28 Wie könnt ihr an Gott nicht glauben, wo ihr doch tot wart und er euch Leben geschenkt

hat, dann euch sterben lässt, dann euch Leben schenkt und ihr dann zu

ihm zurückgebracht werdet?

29 Er ist es, der für euch alles erschaffen hat, was auf der Erde ist. Dann hat er sich

zum Himmel aufgerichtet und ihn zu sieben Himmeln geformt.

Er weiß alles.

30 Als dein Herr zu den Engeln sagte:

„Ich bestelle auf der Erde einen Statthalter.“

Sie sagten:

„Willst du auf ihr einen bestellen, der auf ihr Unheil stiftet und Blut vergießt,

wo wir doch dein Lob preisen und deine Heiligkeit rühmen?“

Er sagte:

„Ich weiß, was ihr nicht wisst.“

31 Er lehrte Adam alle Namen. Dann stellte er sie (die Kreaturen) den Engeln vor

und sagte:

„Nennt mir deren Namen, falls ihr wahrhaftig seid!“

32 Sie sagten:

„Gepriesen seist du! Wir wissen nichts außer dem, was du uns gelehrt hast.

Du bist der Wissende und Weise.“

33 Er sagte:

„Adam, nenne ihnen ihre Namen!“

Als er ihnen ihre Namen genannt hatte, sagte er (Gott):

„Habe ich euch nicht gesagt: Ich weiß das Verborgene der Himmel und der

Erde, was ihr offenlegt und was ihr stets verschweigt?“

34 Als wir zu den Engeln sagten:

„Werft euch vor Adam nieder!“.

Da warfen sie sich nieder, außer Iblis. Er weigerte sich und war hochmütig. Er gehörte

zu den Ungläubigen.

35 Wir sagten:

„Adam, bewohne den Garten, du und deine Frau! Esst von seinem Reichtum,

wo ihr wollt! Naht euch aber nicht diesem Baum, sonst gehört ihr zu denen,

die Unrecht tun!“

36 Da ließ der Satan sie wegstraucheln und vertrieb sie von dort, wo sie waren.

Wir sagten:

„Geht hinunter! Die einen unter euch sind den anderen feind. Ihr habt aber

auf der Erde eine Weile Stätte und Nutznießung.“

37 Da erhielt Adam Worte von seinem Herrn. Der kehrte sich ihm wieder zu.

Er ist der sich immer wieder Zukehrende und Barmherzige.

38 Wir sagten:

„Geht allesamt hinunter, hier weg!“

Wenn dann von mir Führung zu euch kommt, die dann meiner Führung folgen,

die befällt nicht Furcht und die sind nicht traurig.

Die Kuh 17

39 Die aber ungläubig sind und unsere Zeichen für Lüge erklären, das sind die Gefährten

des Feuers. Ewig sind sie darin.

40 Ihr Kinder Israels, gedenkt der Gnade, die ich euch geschenkt habe! Erfüllt eure

Verpflichtung mir gegenüber, dann erfülle ich meine euch gegenüber.Vor mir, nur

vor mir fürchtet euch!

41 Glaubt an das, was ich hinabgesandt habe, um zu bestätigen, was euch schon vorliegt!

Seid nicht die ersten, die nicht daran glauben! Verkauft nicht meine Zeichen

zu geringem Preis! Mich, nur mich fürchtet!

42 Verkleidet nicht die Wahrheit mit dem Trug und verschweigt nicht die Wahrheit,

wo ihr doch Bescheid wisst!

43 Verrichtet das Gebet, leistet die Abgabe und verneigt euch mit denen, die sich

verneigen!

44 Gebietet ihr den Menschen die Frömmigkeit und vergesst euch selbst, wo ihr

doch die Schrift vortragt?

Versteht ihr denn nicht?

45 Sucht Hilfe in der Standhaftigkeit und im Gebet! Das ist schwer, außer den Demütigen,

46 die damit rechnen, dass sie ihrem Herrn begegnen und zu ihm zurückkehren.

47 Ihr Kinder Israels, gedenkt der Gnade, die ich euch geschenkt, und dass ich euch

vor aller Welt ausgezeichnet habe.

48 Hütet euch vor einem Tag, da niemand etwas für einen anderen erstattet, keine

Fürsprache von jemandem angenommen, kein Lösegeld genommen und niemandem

geholfen wird!

49 Als wir euch vor Pharaos Leuten retteten, die euch schlimme Strafe zufügten,

indem sie eure Söhne schlachteten und eure Frauen am Leben ließen.

Darin war eine mächtige Prüfung von eurem Herrn.

50 Und als wir euch das Meer spalteten.

Da retteten wir euch und ertränkten Pharaos Leute, während ihr zuschautet.

51 Und als wir uns mit Mose für vierzig Nächte verabredeten.

Dann nahmt ihr euch, nachdem er weg war, das Kalb. Dabei tatet ihr Unrecht.

52 Danach vergaben wir euch dann.

Vielleicht dankt ihr!

53 Und als wir Mose die Schrift und die Entscheidung gaben.

Vielleicht lasst ihr euch führen!

54 Und als Mose zu seinem Volk sagte:

„Mein Volk, ihr habt euch selbst Unrecht getan, indem ihr euch das Kalb genommen

habt. So kehrt um zu eurem Schöpfer und tötet euch (eure Schuldigen)

selbst! Das ist besser für euch bei eurem Schöpfer.“

Da kehrte er sich euch wieder zu.

Er ist der sich immer wieder Zukehrende und Barmherzige.

55 Und als ihr sagtet:

„Mose, wir glauben dir nicht, bis wir Gott mit eigenen Augen sehen.“

Da packte euch, ihr schautet zu, der Donnerschlag.

56 Dann erweckten wir euch nach eurem Tod.

Vielleicht dankt ihr!

18 2. Sure

57 Wir ließen das Gewölk euch überschatten und sandten das Manna und die Wachteln

auf euch hinab.

„Esst von den guten Dingen, mit denen wir euch versorgen!“

Nicht uns taten sie Unrecht, sondern stets sich selbst.

58 Und als wir sagten:

„Geht in diese Stadt und esst von ihrem Reichtum, wo ihr wollt! Geht in das

Tor, werft euch nieder und sagt:

‚Vergebung!‘,

dann vergeben wir euch eure Verfehlungen! Denen, die das Gute tun, werden

wir noch mehr geben.“

59 Da vertauschten die, die Unrecht taten, das eine Wort mit einem anderen, das

man ihnen nicht gesagt hatte. Da sandten wir über sie ein Strafgericht vom Himmel,

weil sie stets gefrevelt hatten.

60 Und als Mose um Wasser für sein Volk bat.

Da sagten wir:

„Schlage mit deinem Stock den Stein!“

Da brachen zwölf Quellen aus ihm hervor. Alle wussten, wo ihre Tränke war.

„Esst und trinkt von Gottes Unterhalt und stiftet nicht frech Unheil auf der

Erde!“

61 Und als ihr sagtet:

„Mose, bei nur einer einzigen Speise werden wir nicht durchhalten. So rufe für

uns zu deinem Herrn, dass er uns von dem hervorbringe, was die Erde wachsen

lässt an Gemüse, Gurken, Knoblauch, Linsen und Zwiebeln!“

Er sagte:

„Wollt ihr euch im Tausch das Minderwertigere gegen das Bessere einhandeln?

Geht hinunter nach Ägypten, dann habt ihr, was ihr erbittet!“

Schmach und Elend wurde über sie verhängt und sie luden Zorn von Gott auf

sich. Denn stets glaubten sie nicht an Gottes Zeichen und töteten im Unrecht die

Propheten. Denn sie widersetzten sich und handelten stets widerrechtlich.

62 Die glauben, die Juden, die Christen und die Sabier – die an Gott und den Jüngsten

Tag glauben und Gutes tun –, die bekommen ihren Lohn bei ihrem Herrn, sie

befällt nicht Furcht und sie sind nicht traurig.

63 Und als wir eure Verpflichtung entgegennahmen und den Berg über euch emporhoben.

„Nehmt machtvoll, was wir euch gegeben haben, und bedenkt, was darin

steht!

Vielleicht werdet ihr gottesfürchtig!“

64 Danach habt ihr euch dann abgekehrt.Wenn da Gottes Gabenfülle euch gegenüber

nicht wäre und seine Barmherzigkeit, gehörtet ihr zu den Verlierern.

65 Ihr kennt die unter euch, die am Sabbat widerrechtlich handelten und zu denen

wir sagten:

„Seid abscheuliche Affen!“

66 Da machten wir das zu einem Schreckbild für die Mit- und Nachwelt und zu einer

Mahnung für die Gottesfürchtigen.

Die Kuh 19

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