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    • Wie Politik, Medien und Gutmenschen geltendes Recht aushebeln Die Abschiebung – der zahnloseste aller Tiger
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Frau Lafontaine, Sie sind skrupellos!

Posted by sioede on November 11, 2009

Dass darüber noch diskutiert wird, ist der eigentliche Skandal: 1600 EURO Kindergeld bei einem Schuldenvolumen des deutschen Staates von 1600 Milliarden EURO! Frau Lafontaine, wo soll das Geld herkommen, wenn sich der Sozialstaat immer mehr der Währungsreform nähert?  In Ihrer Welt wird immer grosszügig verteilt: und zwar das Geld, welches die arbeitsamen Bürger Deutschlands erwirtschaftet haben an diejenigen, die nicht produzieren und dem Staat auf der Tasche liegen. Sie gehen sogar in Ihrer Skrupellosigkeit so weit, durch zusätzliche Verschuldung das Geld der zukünftigen Generationen der Produzierenden zu verteilen. Dabei sieht jeder mit einem halben Gehirn dass man mit 1600 EURO Erziehungsgeld die Unterschichten nur ermutigt, ja sozusagen dafür belohnt, ihre Kinder verwahrlosen zu lassen und gleichzeitig neue zu bekommen. Sie glauben doch nicht im Ernst, dass man diese Menschen mit Geldgeschenken zur Kultur, Fleiss, Rechtschaffenheit, Bildung und Pädagogik heranführt. Die kaufen sich eher einen neuen Flachbildschirm als den Kindern Pausenbrote zu schmieren. Wenn sie solche Menschen verändern wollen, müssen sie ihnen bei jeder Leistung eine Gegenleistung abfordern. Sozusagen einen Deal mit dem Staat. Und Geld an die Kinder sollte ausschliesslich in Gutscheinen verteilt werden. Nur so kommt was bei den armen Kleinen an.

Ich empfehle Ihnen das Buch Atlas Shrugged von Ayn Rand.

Welt online: Late Night: Maischberger So will Buschkowsky die Unterschicht-Kinder retten (56) Von Thorsten Pifan 11. November 2009, 07:54 Uhr .Für das geplante Betreuungsgeld hat Heinz Buschkowsky, der Bürgermeister von Berlin-Neukölln, nur Kritik übrig. Bei Sandra Maischberger schilderte er die Zustände in der Unterschicht erneut drastisch. Ihm schwebt ein anderes Erziehungskonzept vor, weil manchen Eltern das Sixpack wichtiger sei als das Pausenbrot.

„Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte.“ Dieses Zitat ist von Sokrates überliefert. Der Philosoph lebte von 469 bis 399 vor Christus. Doch offenbar hat sich das Problem der Erwachsenen mit ihrer Jugend in beinahe 2500 Jahren kaum verändert.

Denn auch heute klagen die Erwachsenen über ihre Jugend. Sandra Maischberger widmet dem Thema sogar eine ganze Sendung: „Kinder verzogen, Eltern Versager?“, fragt sie – und erhält ein „Jein!“ als Antwort. Zum Beispiel von Neuköllns Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowski (SPD).

Der Sozialdemokrat ist berüchtigt für deutliche Worte und findet sie nicht nur für Schlagzeilen, sondern auch auf dem Sofa im Ersten. „Manchen Eltern ist abends das Sixpack von der Tankstelle wichtigen als das Pausenbrot für ihre Kinder am nächsten Morgen“, sagt er und meint damit ganz bestimmte Eltern.

Eine Unterschicht in Deutschland, deren Kinder allerdings gar nicht „verzogen“ sein können, weil sie gar nicht wirklich erzogen ist. Die Kinder sind den Eltern in diesem Falle völlig gleichgültig: „Ich rede von den Kindern, die morgens mit hochrotem Kopf eine halbe Stunde zu spät zur Schule kommen, weil sie niemand geweckt hat und die nur schnell ihre Jeans über die Schlafanzughose gezogen haben“, sagt Buschkowsky.
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87%
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1950 abgegebene Stimmen

Der Sozialdemokrat stellt allerdings auch klar, dass er mit Unterschicht nicht Hartz-IV-Empfänger oder Familien mit wenig Geld im Allgemeinen meint. Die Hartz-IV-Empfängerin Beate Seitz bei Maischberger fühlt sich denn auch nicht angesprochen. Die Kinder, von denen Buschkowsky spreche, hätten oft auch Erfahrungen mit Gewalt gemacht – und geben diese Gewalt an ihre eigenen Kinder weiter. Ein Teufelskreis also.

Aber Buschkowsky kann auch knallharte Zahlen liefern: Etwa 5,5 Milliarden Euro geben die Kommunen für Jugendhilfe aus, weil sich die Gesellschaft in eine falsche Richtung entwickelt und immer öfter der Staat eingreifen muss. „Die Kosten sind in den vergangenen Jahren um rund 80 Prozent gestiegen“, sagt Buschkowsky und spricht ein Problem an, unter dem viele und nicht nur finanzklamme Kommunen mehr und mehr zu leiden haben.

Mehr Staat fordert daher Christa Müller. Die Ehefrau von Linken-Chef Oskar Lafontaine und familienpolitische Sprecherin der Linkspartei im Saarland schlägt vor, dass der Staat in die Familien gehen soll, bei Neugeborenen sogar mehrfach im Jahr. Maischberger kontert, ob das nicht Züge eines Überwachungsstaates habe und auch ZDF-Moderator Steffen Seibert vom heute-journal sagt, dass die Familie ein staatsfreier Raum bleiben müsse.

Seibert ist dreifacher Vater und gibt sich selbst als Vater in Schulnoten eine 3 plus. „Ich bin nicht immer zuhause“, sagt er. Und auch wenn der mal anwesend ist, heißt das nicht sofort, dass er für seine Kinder ganz und gar da ist. Christa Müller ist davon überzeugt, dass sie von ihrem Sohn eine „gute Note“ bekommen würde. Wie gut, darauf will sie sich dann aber doch nicht festnageln lassen.

Ehemann Oskar Lafontaine hätte sicher in den ersten Lebensjahren von dem mittlerweile Zwölfjährigen „gute Noten“ bekommen, sagt Christa Müller mit unsicherem Lächeln. In der Zeit sei er viel zuhause gewesen. „Aber jetzt kehrt er doch ins Saarland zurück“, kommentiert Maischberger, da werde er doch auch sicher wieder mehr Zeit für die Familie haben. „Ach ja, das kann sein“, antwortet Müller, ohne näher auf die politischen Pläne ihres Mannes einzugehen.

Dafür fordert sie ein Erziehungsgehalt in Höhe von 1600 Euro für die Eltern von Kindern unter drei Jahren und setzt damit politische Akzente gegen das von der neuen Regierungskoalition beschlossene Betreuungsgeld in Höhe von 150 Euro pro Monat, das ab 2013 gezahlt werden soll, wenn die Eltern darauf verzichten, die Kinder in eine Krippe zu schicken.

Für Buschkowsky sind weder Betreuungsgeld noch das Erziehungsgehalt eine Lösung. Denn die Kinder, von denen er spricht, würden von keiner der Leistungen profitieren. Sie müssten in der Obhut des Staates erzogen werden – in Krippen, Kindertagesstätten oder später in Ganztagsschulen. Dabei gehe es immerhin um 2,5 Millionen Kinder, sagt er und fordert, dass das Geld für die Kinder anstatt für die Eltern aufgewendet wird.

Müller kritisiert, dass Kinder in den unterschiedlichen Einrichtungen ihre Freiheit nicht entwickeln könnten und gerade Kleinkinder eine feste Bindungsperson bräuchten. Der Erziehungswissenschaftler Wolfgang Bergmann, Autor zahlreicher Elternratgeber, gibt Müller in Teilen Recht: Kinder unter 18 Monaten fehle tatsächlich eine Bindungsperson aus der Familie, wenn sie in einer Krippe sind: „Die Dressur von Kindern ist keine Erziehung.“

Und welche Formel hat Sozialdemokrat Buschkowsky zu diesem Thema auf Lager? „Die Kinder müssen erfahren: Das Leben ist keine große Party. Auch Party, aber nicht nur.“

‘Steffen Seibert, ZDF-Moderator vom heute-journal und dreifacher Vater: „Wir haben nie einen Ratgeber gelesen, wir haben uns an die Erziehung herangetastet, und ich erinnere mich noch gut an meine eigene Jugend. Alles, was ich damals nicht mochte, gebe ich auch nicht weiter.”‘,
‘Christa Müller, Ehefrau von Linken-Chef Oskar Lafontaine und familienpolitische Sprecherin der Linkspartei im Saarland: „Die Kinder müssen wissen: Papa und Mama lieben dich.”‘,
‘Heinz Buschkowski, Bürgermeister des Berliner Problembezirks Neukölln: „Das Leben ist keine große Party – auch Party, aber nicht nur.”‘,
‘Beate Seitz, allein erziehende Mutter von sieben Kindern und seit zwei Jahren Empfängerin von Hartz-IV: „Wenn ich bei der Erziehung einen Fehler gemacht habe, sehe ich das meinen Kindern an ihren Gesichtern an.”‘,
‘Wolfgang Bergmann, Erziehungswissenschaftler und Buchautor: „Kinder werden immer mehr zu Repräsentationsobjekten.”‘,
‘Ralf Hickethier, Pädagoge und Gründer einer evangelischen Privatschule: „Wir wollen Umgangsformen und Disziplin, um der Liebe aufzuhelfen.”‘

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