SIOE-Rede zum Gedenken an Theo van Gogh
Posted by sioede on November 3, 2007
Heute vor drei Jahren wurde Theo van Gogh getötet, er wurde auf feige Weise für immer zum Schweigen gebracht. Es ist mittlerweile deutlich geworden, dass mit der Ermordung Theo van Goghs auch unsere Redefreiheit eingeschränkt wurde. Heute gedenken wir dem Verlust Theo van Goghs und dem direkt damit zusammenhängenden Verlust unserer Freiheit. Theo van Gogh war ein Mensch, der die Probleme in unserer Gesellschaft nur allzu deutlich aufzeigte. Er tat dies auf seine eigene Weise. Und er tat es nur durch den Einsatz seiner Redefreiheit, etwas, das in den Niederlanden absolut selbstverständlich ist - oder besser: das in den Niederlanden absolut selbstverständlich sein sollte.
Theo van Gogh wurde umgebracht, weil eine Gruppe inmitten unserer Gesellschaft nicht mit Kritik umgehen kann.
Am 2. November 2004 beschloss Mohammed B., dass die Stimme Theo van Goghs für immer zum Schweigen gebracht werden müsse. In der Linnaeusstraat in Amsterdam setzte er seinen bösen Plan auf grausame Weise in die Tat um.
Und bedauerlicherweise ist Theo van Gogh von Presse und Politik noch viele weitere Male getötet worden. Einige Beispiele:
Die dänischen Karikaturen: mehrere Medien knicken ein.
Die gegenwärtige Selbstzensur im Namen der politischen Korrektheit.
Das Diffamieren freier Bürger als Rechtsextreme, nur weil sie über manche Dinge eine andere Meinung vertreten. Es ist offensichtlich, dass sie keine Rechtsextremen sind, aber dies ist scheinbar eine Methode, um jede weiter Diskussion im Keim zu ersticken.
Politische Korrektheit: das Wegleugnen allgegenwärtiger Probleme, das Teetrinken mit Imamen, anstelle von Problemlösungen. GENUG GEREDET, ES IST ZEIT ZU HANDELN.
Die Aufstände in Amsterdam:
Nachdem Bilal B. die nahegelegene Moschee aufgesucht hatte (ob er den Imam um seinen Segen für die kommende Tat bat?), betrat er das Polizeirevier und stach auf zwei weibliche Polizeibeamte ein. Eine davon erschoss ihnanschließend in Notwehr.
Über die Unruhen, die nach dem feigen Angriff Bilal B.’s aufkamen, berichtete die etablierte Presse nur spärlich. Man schrieb lediglich, dass es zu Ausschreitungen gekommen sei, nicht einmal der Bürgermeister gab eine deutliche Stellungnahme ab. Wieder einmal zog man es vor, das Gespräch zu suchen, anstatt Gegenmaßnahmen zu ergreifen - währenddessen brannten die Autos aus und Leute liefen mit vollen Benzinkanistern herum. Ja, es kam auch zu Verhaftungen. Aber nur wenige Stunden später waren die Verhafteten wieder auf freiem Fuß und zurück auf den Straßen. Und wir dachten immer, die Polizei wäre dazu da, um uns - die Zivilbevölkerung - zu schützen.
Die Trennung von Staat und Kirche wird immer weiter aufgeweicht. Probleme werden nicht gelöst, man fragt lieber den Imam um Rat. In manchen Teilen der niederländischen Städte scheint es bereits so, als würde das niederländische Recht dort nicht mehr gelten.
Drei Jahre nach der Ermordung Theo van Goghs sieht sich die Redefreiheit einer schweren Prüfung gegenüber. Am Ende werden wir kämpfen müssen, um sie zurück zu erlangen - und kämpfen werden wir!
Lasst uns unsere Redefreiheit bewahren!
Wir werden keine Form des Faschismus akzeptieren, weder einen ideologischen noch einen religiösen.
“Menschen, die sich der Tyrannei beugen, werden mehr verlieren, als nur ihr Leben - dann gehen die Lichter aus!”
(Lieblingszitat Theo van Goghs, es stammt von dem niederländischen Widerstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg H.M. van Randwijk)
Lasst uns nun eine Schweigeminute zum Andenken an Theo van Gogh abhalten.



